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Marco Schwarz fand auf die Kritik der Norweger deutliche Worte. © APA / BARBARA GINDL

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Marco Schwarz fand auf die Kritik der Norweger deutliche Worte. © APA / BARBARA GINDL

Eis in Schladming: Schwarz kontert Norwegens Jammerern

Henrik Kristoffersen echauffierte sich bereits nach dem 1. Durchgang über die spiegelglatten Pistenverhältnisse in Schladming. Auch dessen Landsleute Timon Haugen, Atle Lie McGrath oder Lucas Braathen – der für Brasilien antritt – übten Kritik. Gekontert wurde diese von Marco Schwarz.

„Ich glaube nicht, dass man über jede Piste jammern muss“, fand Marco Schwarz nach dem Riesentorlauf am Dienstag in Schladming deutliche Worte. Gerichtet waren diese wohl an seine norwegischen Weltcup-Kollegen – allen voran Henrik Kristoffersen.


Dieser hatte sich zuletzt mit FIS-Renndirektor Markus Waldner gezofft, weswegen ihm dieser eine Verwarnung erteilte. Auch in Schladming war Kristoffersen mit der Piste nicht einverstanden und meinte: „Es ist völlig lächerlich. Ich bin im Weltcup noch nie in einem Riesentorlauf gefahren, bei dem es so glatt war. Es ist, als würde man mit Sommerreifen auf glattem Eis fahren. Ganz einfach.“

Atle Lie McGrath hatte wenig Gutes über die Verhältnisse in Schladming zu sagen. © APA / ERWIN SCHERIAU

Atle Lie McGrath hatte wenig Gutes über die Verhältnisse in Schladming zu sagen. © APA / ERWIN SCHERIAU


Sein Landsmann Timon Haugan sagte: „Ski sind nicht gemacht für Eislaufstrecken.“ Und Lucas Braathen sagte, dass er noch niemals auf einer dermaßen eisigen Piste Ski gefahren sei. „Von oben bis unten war es ein Krieg“, so der für Brasilien startende Norweger. Sein Kumpel Atle Lie McGrath meinte gar: „Es war ein Eislaufplatz und ziemlich beschissen.“

Österreichs Marco Schwarz hingegen meinte: „Natürlich war es sehr knackig. Aber Skifahren ist ein Outdoor-Sport. Da kann es schon einmal passieren, dass eine Piste sehr eisig ist.“

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