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Giovanni Franzoni holte seinen ersten Abfahrtspodestplatz. © APA/afp / DIMITAR DILKOFF

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Giovanni Franzoni holte seinen ersten Abfahrtspodestplatz. © APA/afp / DIMITAR DILKOFF

Franzonis Wengen-Party geht weiter – Südtiroler mittendrin

Die Wengen-Abfahrt war am Samstag einmal mehr ein großes Spektakel. Am Ende durften sich die Südtiroler über ein starkes Gesamtergebnis freuen, während die Party von Giovanni Franzoni weiterging.

Die Lauberhorn-Abfahrt zieht Jahr für Jahr Tausende Fans in ihren Bann. Die Atmosphäre im Berner Oberland – die sorgt einfach immer für Gänsehaut. Das war am Samstag nicht anders. Auch wenn die längste Abfahrt des Winters dieses Mal wegen Windes verkürzt werden musste (Start vom Hundschopf), war es ein großes Spektakel, das die Ski-Helden in den Schweizer Schnee zauberten.


Für die große Show sorgte einmal mehr Lokalmatador Marco Odermatt, der mit einem Traumlauf alle in Grund und Boden fuhr und sich die vierte Wengen-Abfahrt in Folge schnappte. 79 Hundertstelsekunden dahinter folgte Vincent Kriechmayr, der Österreich erstmals seit zwei Jahren wieder ein Abfahrtspodium bescherte. Und Dritter, das wurde der große Shootingstar dieser Saison: Giovanni Franzoni.

Marco Odermatt war nicht zu schlagen. © ANSA / JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Marco Odermatt war nicht zu schlagen. © ANSA / JEAN-CHRISTOPHE BOTT


Nach seinem Super-G-Sieg am Freitag durfte der 24-Jährige vom Gardasee auch am Samstag jubeln. Es ist dies der erste Abfahrts-Podestplatz seiner Karriere. Franzoni kam erst mit Startnummer 28 und hatte nach einer beherzten, selbstbewussten Fahrt am Ende auch das Hundertstelglück auf seiner Seite. Zwischen Platz 3 und Platz 6 liegen nämlich lediglich 0,06 Sekunden. Genau auf jenem sechsten Platz klassierte sich am Ende Dominik Paris.

Paris fehlen Hundertstel, Innerhofer strahlt

Der Ultner, der in den vergangenen Tagen immer wieder Probleme mit seinem angeschlagenen Knöchel hatte, zeigte eine bärenstarke, mutige Fahrt, in der ihm ein kleiner Fehler das Podest kostete: Die Ausfahrt im Brüggli-S erwischte Paris nicht optimal. Im Ziel ärgerte er sich kurz über diesen Patzer, doch trotz allem kann er mit seinem Auftritt – auch in Anbetracht der Verletzung – mehr als zufrieden sein.

Dominik Paris wurde Sechster. © APA/afp / DIMITAR DILKOFF

Dominik Paris wurde Sechster. © APA/afp / DIMITAR DILKOFF


Ein strahlendes Lächeln hatte am Samstag Christof Innerhofer im Gesicht. Der Gaiser erlebt heuer seinen zweiten Frühling und heimste mit der hohen Startnummer 37 noch einen herausragenden 10. Platz ein. Nach Platz 6 im Gröden-Super-G und Rang 11 in der Gröden-Abfahrt ist dies das nächste Top-Ergebnis des 41-jährigen Pusterers, der von seinen fünften Olympischen Spielen träumt.

Florian Schieder beendete das Rennen auf Platz 12 und hat ebenfalls einen mehr als ordentlichen Auftritt gezeigt. Er rundete mit dieser Platzierung das starke Südtiroler Gesamtergebnis ab.

Jetzt wartet der Slalom

Für die Abfahrer war es das jetzt in Wengen, sie übersiedeln nun nach Kitzbühel. Das Lauberhorn-Wochenende wird am Sonntag mit dem Slalom (10 Uhr/13 Uhr) abgerundet.

Schlagwörter: Wintersport Ski Alpin Wengen

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