
Sie war hin- und hergerissen: Lara Della Mea. © Instagram
Italiens tragische Ski-Heldin: Doch ein Happy End?
Das letzte Ski-Rennen bei den Olympischen Spielen steht an. Am Mittwoch wird in Cortina d'Ampezzo die Slalom-Königin gekrönt. Eine Italienerin steht dabei besonders im Fokus.
18. Februar 2026
Aus Cortina d'Ampezzo

Von:
Thomas Debelyak
Man sah Lara Della Mea schon von weitem an: Sie ist hin- und hergerissen. Als Federica Brignone am Sonntag im Riesentorlauf die Goldmedaille holte, freute sich die 27-jährige Italienerin im Zielraum für ihre Teamkollegin mit.
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Gleichzeitig musste sich Della Mea auch die eine oder andere Träne aus dem Gesicht wischen. Denn: Brignone verdrängte die Italienerin vom dritten auf den vierten Platz. Um mickrige fünf Hundertstelsekunden hat Della Mea die Olympiamedaille verpasst.
„Irgendjemand muss Vierte werden.“ Lara Della Mea
Als die Azzurra später in die Mixed Zone kam, konnte man ihr das Gefühlschaos ansehen. „Es tut schon weh, so knapp an der Medaille vorbeigeschrammt zu sein. Aber irgendjemand muss auch Vierte werden“, so Della Mea.
Beeindruckt von Brignone
Von Brignone zeigte sie sich schwer beeindruckt. „Als sie gestartet ist, wusste ich, dass sie uns alle drei Sekunden geben wird. Es ist unglaublich, was sie geleistet hat. Mit so einer Athletin trainieren zu können, ist ein Privileg, ich freue mich für sie“, so Della Mea.Lara Della Mea zählt zu Italiens großen Hoffnungen bei den Technikerinnen. © APA/afp / STEFANO RELLANDINI
Platz 4 war das beste Ergebnis, das die Technikspezialistin aus dem Friaul jemals erzielt hat. „Ich bin glücklich, wie ich derzeit Skifahre“, erklärte Della Mea. Ob es für sie bei Olympia dennoch ein Happy End gibt? Am Mittwoch wird sie im Slalom – ihrer eigentlichen Paradedisziplin – wieder auf die Piste gehen.
„Der Slalom ist eine ganz andere Disziplin. Wenn ich ihn wie den Riesentorlauf angehe, dann schauen wir, was rauskommt. In so einem Rennen kann immer alles passieren“, gibt Della Mea die Marschrichtung vor.
Trocker ist mit dabei
Im Slalom, der ab 10 Uhr (1. Durchgang) beginnt, wird auch die Südtirolerin Anna Trocker dabei sein. Für die 17-Jährige ist es der zweite Olympia-Einsatz, nachdem sie sich in der Team-Kombi beachtlich geschlagen hat.
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