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Alice Merryweather musste viel über sich ergehen lassen. © Alice Merryweather

Licht am Ende des Tunnels für gebeuteltes Ski-Ass

Sie war eines der aufstrebendsten Talente im Ski-Zirkus, wurde dann aber von einer Essstörung sowie einer schweren Verletzungen zurückgeworfen. Jetzt kann Alice Merryweather aber wieder lachen, sie sieht das Licht am Ende des Tunnels.

Die 25-jährige Alice Merryweather wurde 2017 Abfahrts-Weltmeisterin bei den Juniorinnen und fuhr zwei Mal in die Top 10 des Weltcups. Einer glorreichen Karriere schien nichts im Wege zu stehen. 2020 gab die US-Amerikanerin jedoch bekannt, dass sie an einer Essstörung leide. Sie bekämpfte diese erfolgreich und wollte im vergangenen Winter wieder voll angreifen. Doch dann das: Sie kam beim Training in Saas Fee schwer zu Sturz und zog sich nicht nur schwere Verletzungen im Gesicht, sondern auch im Knie und in den Beinen zu. Schien- und Wadenbein waren gebrochen, Kreuzband und Meniskus gerissen.


Es begann eine lange Rehabilitation, die noch immer nicht abgeschlossen ist. Wie das US Ski Team aber mitteilte, habe Merryweather am Montag die vierte und somit letzte Operation gut überstanden. „Während ihrer gesamten Reha hat Alice bewiesen, dass sie unverwüstlich ist“, schrieb der Verband und fügte hinzu: „Du schaffst das, Al!“ Weshalb Merryweather noch einmal unters Messer musste, ist nicht bekannt.

Comeback im nächsten Jahr?
Die Athletin aus Massachusetts meldete sich jedenfalls in den sozialen Medien: „Die Operation war ein Erfolg. Vielen Dank für die netten Worte. Ich habe die beste Unterstützung in der ganzen Welt“, so Merryweather. Ob sie bereits in der kommenden Saison ihr Comeback im Weltcup geben wird, ist angesichts der schweren Verletzungen höchst zweifelhaft. Zu wünschen wäre es der tapferen Speed-Spezialistin allemal.

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