
Ariane Rädler erlebte emotionale Momente. © AFP / MARCO BERTORELLO
„Mama, schau auf uns“: Tränen bei Ski-Olympiasiegerin
Bei der Teamkombination der Alpinen Ski-Damen in Cortina d’Ampezzo haben sich emotionale Szenen abgespielt. Mittendrin: Eine Olympiasiegerin aus Österreich.
10. Februar 2026
Aus Cortina d'Ampezzo

Von:
Thomas Debelyak
Es war die ganz große Überraschung an diesem Olympia-Tag: Nicht das hochfavorisierte Duo Breezy Johnson/Mikaela Shiffrin schnappte sich die Goldmedaille in der Teamkombination, sondern die beiden Österreicherinnen Ariane Rädler und Katharina Huber. Rädler legte mit Platz 2 in der Abfahrt den Grundstein zum Sieg, Huber behielt die Nerven und machte die Sensations-Goldene perfekt.
Vor allem Rädler ging der Triumph nahe. Sie gedachte im größten Moment ihrer sportlichen Karriere ihrer 2019 verstorbenen Mutter. „Ich habe mir gedacht: 'Mama, du musst jetzt auf uns schauen und uns helfen, dass die Kathi das ordentlich runterbringt.' Ich habe schon viel mitgemacht, aber ich habe auch ein gutes Umfeld, das mich immer wieder zurückgebracht hat“, sagte die Abfahrerin unter Tränen.
Rädler (Mitte) mit Huber. © APA / HANS KLAUS TECHT
Nicht nur der Tod ihrer Mutter, sondern auch viele Verletzungen haben Rädler zurückgeworfen. Doch nun bejubelt sie eine Olympische Goldmedaille. Ein Edelmetall, das völlig unerwartet kam. „Shiffrin und Johnson waren die klaren Favoritinnen, aber wir haben gesehen, dass in der Kombination extrem viel passieren kann“, so eine überglückliche Rädler.
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