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Nina O'Brien stürzte bei den Olympischen Spielen schwer. © AFP / FABRICE COFFRINI

Nach Horrorverletzungen: 2 erfreuliche Ski-Comebacks

Sie sind jung, talentiert, haben eine große Zukunft vor sich, wurden zuletzt aber von schweren Verletzungen zurückgeworfen: Nina O’Brien und Lisa Hörnblad, die jetzt wieder lachen können.

Nina O’Brien und Lisa Hörnblad vereint ein Schicksal: Sie wurden hoch gehandelt, fuhren bereits in jungen Jahren in die Top-30 des Weltcups, erlitten jedoch immer wieder Rückschläge. Die US-Amerikanerin landete in der Königsklasse des Skisports bereits drei Mal in den Top-10, verpasste eine WM-Medaille vor einem Jahr in Cortina aufgrund eines Fehlers nur um ein Hauch und ist sowohl im Riesentorlauf als auch im Slalom eine feste Größe im US-Team. Auch bei den Olympischen Spielen in Peking war O’Brien lange auf Medaillenkurs, sie kam kurz vor dem Ziel aber zu Sturz und verletzte sich schwer. Schien- und Wadenbein brach sich die Frau aus San Francisco, eine lange Reha begann.


Wie die US-Amerikanerin kürzlich in den sozialen Medien mitteilte, sei diese so gut verlaufen, dass sie schon wieder auf Schnee zurückkehren könne. „Ich habe meine letzten Tests bestanden und darf wieder Ski fahren“, freut sich O’Brien. „Ich habe noch einen langen Weg vor mir, aber jetzt beginnt der spaßige Teil. Und wow, ich freue mich darauf, wieder loszulegen.“ Wann O’Brien tatsächlich auf Schnee zurückkehrt, ist unklar. Der Auftakt in Sölden kommt aber wohl zu früh.

Meldete sich mit diesem Bild zurück: Lisa Hörnblad © Lisa Hörnblad


Bereits vor den Olympischen Spielen in China verletzte sich Lisa Hörnblad. Die Speed-Spezialistin kam – genauso wie Sofia Goggia – beim Super-G in Cortina zu Sturz. Die 26-Jährige erlitt jedoch eine viel schwerwiegendere Verletzung. „Kreuzband, Seitenbänder, Menisken gerissen. Mein Knie ist praktisch zerstört“, hatte sie damals in den sozialen Medien geschrieben. Ans Aufgeben dachte Hörnblad aber nicht, obwohl es der x-te Rückschlag ihrer Karriere war.

Sie hatte sich 2019 ebenfalls das Kreuzband gerissen, damals jedoch im anderen Knie. Der Weg zurück erwies sich als sehr schwierig. Erst im November 2021 – also zweieinhalb Jahre nach der Verletzung – kehrte die Speed-Spezialistin in den Weltcup zurück. „Ratet Mal, wer zurück ist“, schrieb Hörnblad nun unter ihrem Post, in dem sie die frohe Botschaft verkündete.

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