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Manuel Feller wird von einer Verletzung ausgebremst. © AFP / MARCO BERTORELLO

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Manuel Feller wird von einer Verletzung ausgebremst. © AFP / MARCO BERTORELLO

Österreichs Ski-Held: „Ich will ein paar Jahre dranhängen, aber …“

Während sich die internationale Konkurrenz in Südamerika und Neuseeland auf die neue Saison vorbereitet, ist Manuel Feller verletzungsbedingt immer noch in Österreich. Der 33-Jährige meldete sich am Montagabend zu Wort und sprach über harte letzte Monate.

Manuel Feller ist einer der erfolgreichsten österreichischen Skifahrer der Gegenwart. Zwei Olympia-Medaillen, ein zweiter Platz bei einer Weltmeisterschaft und sieben Weltcup-Siege stehen dem Tiroler zu Buche. Trotz dieser großen Trophäensammlung ist der 33-Jährige immer noch motiviert. Eine langwierige Verletzung setzt ihn zurzeit jedoch außer Gefecht.


„Ich habe immer gesagt, dass ich dem Sport noch ein paar Jahre erhalten bleiben will. Die Bedingung dafür ist aber, dass es Spaß machen muss. Und Spaß macht es nur, wenn man fit ist und keine Schmerzen hat“, erklärte Feller in einem Video auf Instagram. „Von daher wäre es die falsche Entscheidung gewesen, einen Schnellschuss zu machen und nach Chile zu fahren.“ Hintergrund für seine Absage sind wiederkehrende Rückenschmerzen.


Feller hatte sich Anfang Juli einer Rücken-OP unterzogen, um anhaltende Schmerzen am Rücken infolge eines Bandscheibenvorfalls zu lindern. „Ich bin zuversichtlich, dass es für den ersten Slalom zu 100 Prozent passt“, hatte er damals gesagt. Wie er am Montag berichtete, musste er in den letzten Monaten jedoch Rückschläge in der Rehabilitation hinnehmen.

Reicht's für den ersten Slalom?

„Ich habe euch über den Sommer relativ wenig Einblicke gewährt – einfach, weil eine Reha nicht besonders spannend ist. Und auch, weil es leider nicht ganz so verlaufen ist, wie man sich das wünscht und wie es in einem Reha-Prozess eben oft vorkommt“, sagt Feller. „Es war sehr, sehr schwierig, die richtige Dosis zu finden, sprich das Training Schritt für Schritt zu steigern, ohne eine negative Reaktion auszulösen. Leider hatte ich vor acht Wochen wieder einen Bandscheibenvorfall.“

Manuel Feller triumphierte in der letzten Saison in Kitzbühel. © APA / EXPA/ JOHANN GRODER

Manuel Feller triumphierte in der letzten Saison in Kitzbühel. © APA / EXPA/ JOHANN GRODER


Das Slalom-Ass lässt den Kopf nicht hängen und sieht das Positive, da er um eine weitere Operation herumgekommen ist. „Seitdem bin ich auf einem sehr, sehr guten Weg, aber es hat mir viel Zeit und Nerven gekostet. Vom Training her bin ich einen Monat hinterher und auch noch nicht hundertprozentig schmerzfrei. Deshalb werde ich nicht nach Übersee fahren, sondern daheim bleiben und weiter hart daran arbeiten, dass ich meinen Körper wieder auf Vordermann bringe. Danke fürs Daumendrücken und wenn ich wieder fit bin, gibt es auch wieder spektakulärere Videos“, schließt der Österreicher seine Botschaft ab.

Für Feller, der in der kommenden Saison an keinem Riesentorlauf mehr teilnehmen wird, beginnt jetzt ein Wettlauf gegen die Zeit. Der erste Slalom geht am 15. November im finnischen Levi über die Bühne.

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