
Ski-Trainer Peter Fill. © Pentaphoto
Ski-Trainer Peter Fill: Ende gut, alles gut
Eine Meldung zu Peter Fill und seiner Trainer-Karriere im italienischen Wintersportverband hatte vor zwei Monaten für Rätselraten gesorgt. Doch nun ist alles anders.
01. August 2026
Von: det
Es war eine Nachricht, die in der Welt des Wintersports für große Verwunderung sorgte. Als Italiens Wintersportverband FISI Ende Mai seine Kaderlisten für die kommende Saison veröffentlichte, fehlte mit Peter Fill ein prominenter Name. Der Kastelruther, der in den letzten Jahren als Trainer gute Arbeit geleistet hat, wurde nicht mehr berücksichtigt.
Auch Fill selbst nahm diese Nachricht mit großer Verwunderung auf, immerhin hatten im Vorfeld bereits konkrete Gespräche stattgefunden, in welcher Trainerrolle der 43-jährige Ex-Skifahrer in der kommenden Saison fungieren sollte. Nun haben die ersten Trainings der Nationalmannschaft stattgefunden – und siehe da: Peter Fill ist doch wieder mit dabei.
Das sagt Peter Fill
„Wie schon damals gesagt: Ich wusste nicht, warum ich nicht mehr als Trainer im Nationalteam gelistet war. Wir hatten eigentlich alles ausgemacht. Offenbar haben dem Präsidenten (Flavio Roda, Anm. d. Red.) einige Sachen nicht gepasst. Einige meiner Kollegen haben dann aber darauf bestanden, dass ich mit dabei bleibe. Es hat schlussendlich nicht lange gedauert, bis ich dann wieder in den Trainerstab aufgenommen wurde“, so Fill auf Nachfrage von SportNews.Fill ist wieder Teil des Trainerteams.
Der zweifache Abfahrtskugelgewinner ist nun sogar in seinem natürlichen Habitat gelandet: Erstmals in seiner Trainerlaufbahn betreut er nämlich die Abfahrer. Bisher war Fill hauptsächlich bei den Technikern aktiv. „Eine große Umstellung ist es für mich nicht. Die meisten Athleten kenne ich schon, mit einigen von ihnen bin ich sogar noch Rennen gefahren“, so Fill.
„Eine Sache ist fundamental: Das Vertrauen mit den Athleten aufbauen.“ Peter Fill
Der Kastelruther ist der einzige neue Trainer im Team der azurblauen Abfahrer, in dem unter anderem Christof Innerhofer, Mattia Casse oder Florian Schieder zu finden sind. Auch Shootingstar Giovanni Franzoni ist immer wieder mal dabei. „Eine Sache ist derzeit fundamental: Das Vertrauen mit den Athleten aufbauen. Ein Abfahrer muss dem Trainer blind vertrauen können: Wenn ich sage, dass er an dieser oder jener Passage voll durchdrücken kann, dann muss der Athlet wissen, dass das auch so passt.“
Auch Staudacher ist wieder mit dabei
Übrigens: Neben Fill fehlte bei der Auflistung des Kaders ein weiterer prominenter Trainer-Name, nämlich Patrick Staudacher. Doch auch bei ihm wurde die Angelegenheit mittlerweile geklärt. Der einstige Super-G-Weltmeister stößt ab Oktober zum Abfahrtsteam. Wie heißt es so schön: Ende gut, alles gut!Profil bearbeiten
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