
Dieses Foto postete die Ski-Hoffnung aus dem Krankenhauszimmer. © Instagram/Daria Zurlinden
Schlimme Verletzung stoppt Schweizer Ski-Hoffnung
Sie galt als eines der vielversprechenden Talente im Schweizer Speed-Team und wollte in der neuen Saison den nächsten Schritt machen – doch jetzt kommt alles anders.
23. August 2026
Von: sportnews
Die neue Skisaison hat für Daria Zurlinden noch gar nicht begonnen – und ist für die Schweizerin trotzdem bereits vorbei. Die 21-Jährige hat sich im Training in Zermatt am linken Knie verletzt und muss nach einer Operation mehrere Monate pausieren.
Besonders bitter: Zurlinden hatte sich in der vergangenen Saison erstmals im Weltcup präsentieren dürfen und wollte nun auf ihren ersten Erfahrungen auf höchster Ebene aufbauen. Der nächste Entwicklungsschritt ist vorerst jedoch auf Eis gelegt.
Komplexe Verletzung nach Trainingssturz
Zurlinden hatte bereits vor dem Unfall mit Problemen am linken Knie zu kämpfen. Nach dem Sturz im Training verschlimmerten sich die Beschwerden. Untersuchungen zeigten schließlich, dass das Knie stärker beschädigt war als zunächst erhofft.Daria Zurlinden hat es im Training übel erwischt.
Festgestellt wurden unter anderem ein Teilriss des vorderen Kreuzbandes sowie eine sogenannte Zyklops-Läsion. Dabei handelt es sich um eine Narbengewebebildung im vorderen Bereich des Kniegelenks. Zusätzlich wurden Knochenprellungen diagnostiziert.
Eine Operation ließ sich damit nicht vermeiden. Der Eingriff ist inzwischen erfolgt. Nun beginnt für die Schweizerin der lange Weg zurück auf die Piste.
Sieben Weltcupstarts – jetzt folgt die Zwangspause
Zurlinden hatte sich in der vergangenen Saison erstmals regelmäßig mit der Weltcup-Elite gemessen. Ihr Debüt gab sie im Super-G von St. Moritz. Insgesamt brachte sie es auf sieben Einsätze im Weltcup.Für die ersten Weltcuppunkte reichte es noch nicht. Ihr bestes Ergebnis erzielte sie mit Rang 34 im Super-G von Soldeu. Trotzdem konnte die junge Athletin wichtige Erfahrungen sammeln und sich für weitere Einsätze empfehlen. Als Mitglied des Schweizer B-Kaders galt Zurlinden als Athletin mit Entwicklungspotenzial im Speedbereich. Gerade deshalb trifft der jetzige Rückschlag besonders hart.
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