
Florian Schieder war mit seinem Auftritt auf der Kandahar am Samstag nicht zu hundert Prozent zurfrieden. © APA/afp / JOE KLAMAR
Schieder trotz Topresultat: „Kam mir etwas langsam vor“
Drei Azzurri unter den besten Zehn. Das sieht auf den ersten Blick wie ein herausragendes Resultat bei der Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen aus. Allerdings waren nicht alle ganz zufrieden mit ihrer Leistung.
28. Februar 2026
Von: cst
Giovanni Franzoni auf Rang 4, Florian Schieder auf dem 8. Platz und direkt dahinter Dominik Paris als Neunter. Die Azzurri waren bei der Weltcup-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen „the best of the rest“. Ganz vorne landeten nämlich die Schweizer Abfahrer einen Dreifachsieg.
Vor allem Schieder haderte nach dem Rennen ein bisschen mit seiner Fahrt. „Ich habe den einen oder anderen Fehler zu viel gemacht. Das kann man sich mittlerweile einfach nicht mehr leisten“, so der Kastelruther. „Die Verhältnisse waren anders als in den Trainings, oben kam ich mir etwas langsam vor.“ Dennoch fuhr Schieder ein starkes Ergebnis ein. Trotz aller Selbstkritik sah das auch der Südtiroler so: „In die Top 10 zu fahren ist nie ein schlechtes Resultat.“
Innerhofer: „Fühlt sich an wie am Meer“
Für Christoph Innerhofer war der Frühlingseinbruch in Bayern am Samstag zu viel des Guten. „Mir gefällt es hier immer sehr gut, aber heute war es einfach zu war. Es hat sich angefühlt wie am Meer“, so der Routinier. Mit seiner Fahrt war Innerhofer nicht unzufrieden: „Für diese Startnummer habe ich kein schlechtes Rennen gezeigt. Leider habe ich in der Zielkurve einen Fehler gemacht und Zeit verloren.“Der beste Azzurro am Samstag war – einmal mehr – Giovanni Franzoni. Der Italiener war deshalb auch zurecht zufrieden: „Ich hätte mir einen etwas anderen Schnee gewünscht, aber das Rennen war gut. Es war mein erstes Abfahrtsrennen hier in Garmisch-Partenkirchen und leider konnte ich das zweite Training nicht beenden. Ich habe mich deshalb nicht ganz so sicher gefühlt. Ich bin aber glücklich mit dem Resultat.“
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