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Eine Skifahrerin aus Italien hat ihre Karriere beendet. © Instagram

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Eine Skifahrerin aus Italien hat ihre Karriere beendet. © Instagram

Schweren Herzens: Wieder ein Ski-Rücktritt in Italien

In Italiens Ski-Szene häufen sich in diesem Sommer die Abschiede. Nun hat sich eine einstige große Hoffnung aus dem Trentino verabschiedet – und das nach einer bewegenden Zeit.

Obwohl der Winter nun schon einige Wochen, ja Monate, zurückliegt, gab es in Italiens Ski-Szene in den letzten Stunden einen Rücktritt nach dem nächsten. Die beiden Speed-Spezialistinnen Carlotta De Leonardis und Giulia Albano haben aufgehört, nun kommt eine weitere Abfahrerin dazu. Monica Zanoner aus dem Trentino wird ihre Karriere nicht mehr fortsetzen und mit 27 Jahren in den sportlichen Ruhestand gehen.


Es ist ein Abschied, der schweren Herzens erfolgt. Denn eigentlich wäre die Karriere der Fassanerin für mehr bestimmt gewesen, als „nur“ sieben Weltcuprennen sowie 59 Europacupeinsätze (davon ein Podestplatz). Allein schon deshalb, weil Zanoner bei der Junioren-WM 2020 die Bronzemedaille in der Abfahrt holte. Doch am Ende machte der Azzurra immer wieder die Verletzungshexe einen Strich durch die Rechnung.

Monica Zanoner bestritt sieben Weltcuprennen. © APA / EXPA/JOHANN GRODER

Monica Zanoner bestritt sieben Weltcuprennen. © APA / EXPA/JOHANN GRODER


Und so ereignete sich im Jänner 2024 das Drama, das der aufstrebenden jungen Ski-Karriere einen verheerenden Knicks zufügte. Beim Europacuprennen im französischen Orcieres kam Zanoner schwer zu Sturz und brach sich den Oberschenkel. Eine Horrorverletzung, die Zanoner fast zwei Jahre von der Piste fernhielt. Nach vier Operationen kehrte die Trentinerin in der vergangenen Saison schließlich auf eigene Faust (im Nationalteam war sie nicht mehr) zurück und heimste im Europacup einige verheißungsvolle Ergebnisse ein. Zu mehr wird es aber nicht kommen.



Am Montag gab Zanoner das Ende ihrer Karriere bekannt. „Nicht das Ziel gibt unseren Schritten einen Sinn. Denn jedes Ziel hört, sobald wir es erreicht haben, auf, ein Traum zu sein, und wird lediglich zu einem Punkt in der Zeit. Was wirklich zählt, ist die Reise: die falschen Wege, die uns etwas lehren, die Zeiten des Wartens, die uns auf die Probe stellen, und die unerwarteten Landschaften, die uns überraschen, wenn wir glauben, uns verirrt zu haben“, schrieb Zanoner zum Abschied auf Instagram und ergänzt: „Ich habe es ein letztes Mal versucht.“ Schweren Herzens traf sie dann aber die Entscheidung: Das war es mit der Ski-Karriere.

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