L Ski Alpin

Hat zurzeit mit heftigen Schmerzen zu kämpfen: Mikaela Shiffrin. © ANSA / GIAN EHRENZELLER

„Sehr schmerzhaft“ – Mikaela Shiffrin droht Ausfall

Zurzeit ist Mikaela Shiffrin nicht auf den Skiern anzutreffen. Die US-Amerikanerin droht für die anstehenden Rennen auszufallen. Wann sie wieder ins Training einsteigen kann, ist ebenso nicht abzusehen.

Besser hätte die Saison für Mikaela Shiffrin nicht beginnen können. Mit ihrem Erfolg im Riesenslalom von Sölden markierte sie ihren bereits 70. Sieg im Alpinen Skiweltcup. Doch seit dem gelungenen Auftakt konnte die US-Amerikanerin noch nicht auf die Piste zurückkehren. Heftige Rückenschmerzen hindern die Technikerin zurzeit an der Vorbereitung auf die Rennen in den kommenden Wochen.


Im Raum steht eine etwaige Überlastung, die sehr starke Muskelkrämpfe verursacht. Dadurch sei es Shiffrin kaum möglich auch nur ein paar Schwünge in den Schnee zu setzen. Sie selbst möchte sich genügend Zeit für den Heilungsprozess nehmen und nichts überstürzen. „Ich muss es jetzt einfach heilen lassen. Es wird nicht so lange dauern, wenn ich mir nur die Zeit nehme“, äußerte sie sich gegenüber AP.

Ein Ausfall wäre ein herber Rückschlag
Trotzdem dürfte sich Shiffrin etwas Druck machen. Im finnischen Levi stehen am 20. und 21. November gleich zwei Slalomrennen auf dem Programm, nur eine Woche später ein weiterer Slalom und ein Riesentorlauf in Killington. Bereits kommendes Wochenende sind die Athletinnen auch beim Parallelbewerb in Lech gefordert. Aber kann die dreimalige Gesamtweltcupsiegerin dort überhaupt an den Start gehen?

„Das einzige, was im Moment wirklich fraglich ist für mich, wäre Lake Louise. Aber ich will dort starten.“ Damit spricht Shiffrin die Speedrennen in Kanada Anfang Dezember an. Gerade in der momentan noch etwas ruhigeren Phase der Olympiasaison hätte die Allrounderin gerne alle vier Disziplinen trainiert.

Es kann also gut sein, dass Shiffrin bei den technischen Disziplinen antreten wird, in Lake Louise aber auf einen Start aufgrund der fehlenden Praxis verzichtet. Ein gänzlicher Ausfall gleich zu Saisonbeginn wäre für sie jedenfalls ein herber Rückschlag im Kampf um die Kristallkugeln. Aber die 26-Jährige weiß durch ihre vergangenen Verletzungspausen mit derartigen Situationen umzugehen und will laut eigenen Aussagen auch auf ihr Gefühl hören.

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Kommentare (1)

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Hermann Zanier [melden]

Ich hätte nicht den geringsten Zweifel: den Schmarrn von Zürs auslassen. Dann wird Fräulein Shiffrin ja sehen, wie es ihr gehen wird. Alles Gute!

08.11.2021 10:28

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