S+
Dominik Paris hoch über Bormio: Der Ultner kennt die Stelvio wie kein Zweiter. © APA / EXPA/ JOHANN GRODER

L Ski Alpin

Dominik Paris hoch über Bormio: Der Ultner kennt die Stelvio wie kein Zweiter. © APA / EXPA/ JOHANN GRODER

Topresultate im Bormio-Training: Schieder & Co. als Favoriten?

Die beiden Trainingsfahrten am Mittwoch und Donnerstag sind für das italienische Speedteam hervorragend gelaufen. Gehören Florian Schieder, Dominik Paris & Co. bei der Abfahrt am Samstag zu den Topfavoriten auf Olympia-Edelmetall?

Dominik Paris kennt die Stelvio so gut, wie kaum ein anderer Skifahrer. Der Ultner hat in Bormio sechs Mal die Abfahrt gewonnen. Schon vor Jahren erklärte Paris, dass Bormio – neben Kitzbühel – seine Lieblingsstrecke sei. Dass jetzt ausgerechnet die Olympia-Abfahrt auf der Stelvio ausgetragen wird, ist für Paris ein Glücksfall. Mit 36 Jahren könnten es die letzten Olympischen Spiele für den Abfahrtsstar aus St. Walburg sein.


Im Training am Donnerstag fuhr Paris zwar nicht ganz vorne mit, allerdings hat das wenig zu bedeuten. Vor dem Rennen am Samstag (11.30 Uhr) gilt es, die Kräfte genau einzuteilen. Nicht umsonst gilt Bormio neben Wengen als die physisch brutalste Abfahrt im Skizirkus.

Auch in Bormio schnell: Italiens Shootingstar Giovanni Franzoni. © APA / EXPA/ JOHANN GRODER

Auch in Bormio schnell: Italiens Shootingstar Giovanni Franzoni. © APA / EXPA/ JOHANN GRODER

Nach den Schneefällen zu Wochenbeginn präsentierte sich die Stelvio am Mittwoch noch ziemlich weich, doch schon jetzt hat die Piste deutlich angezogen. Bis zum Renntag wird sie in Bestform sein. „Sie wird jeden Tag besser. Heute war die Piste schon viel härter als gestern“, sagte Mattia Casse nach dem Training am Donnerstag, das er als Schnellster beendete. „Ich hoffe, dass sie bis Samstag noch eisiger wird.“ Auch Florian Schieder gefällt es in Bormio. Der Kastelruther, Zweiter am Donnerstag, meint: „Die Ideallinie wird jeden Tag sauberer und besser.“ Und Shootingstar Giovanni Franzoni sagt: „Mehr Eis, mehr ruppige Stellen, mehr Speed.“

Gehören die Azzurri zum Kreis der Topfavoriten?

Nach den starken Resultaten in den Trainingsläufen stellen sich Italiens Wintersport-Fans unweigerlich die Frage: Gehören die Azzurri zu den Topfavoriten auf Olympia-Edelmetall? Eine Frage, die schwer zu beantworten ist. Nur selten geben die Athleten in den Trainingsläufen hundert Prozent. „Ich habe versucht, nicht zu viel zu pushen. Um die Beine zu schonen, habe ich an manchen Stellen dosiert“, meinte Franzoni. Der Youngster war am Mittwoch Zweiter, am Donnerstag Dritter.
Florian Schieder glaubt, dass die Stelvio ihm und seinen Teamkollegen liegen könnte. © APA/afp / FABRICE COFFRINI

Florian Schieder glaubt, dass die Stelvio ihm und seinen Teamkollegen liegen könnte. © APA/afp / FABRICE COFFRINI

Der Südtiroler Schieder meint: „Viele Athleten können es hier richtig gut machen, darunter auch wir. Ich weiß, dass ich schnell bin. Es wird ein spannendes, offenes Rennen werden.“ Der Glaube an Olympia-Edelmetall ist also vorhanden. Natürlich auch bei Paris, der schon am Mittwoch meinte: „Es ist immer schön, hier zu sein.“

Kommentare (0)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben. Aktivierungslink erneut senden
Vervollständigen sie Ihre Profil-Angaben, um Kommentare zu schreiben.
Profil bearbeiten

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

© 2026 First Avenue GmbH