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Alex Vinatzer konnte die gute Ausgangsposition nicht nutzen. © ANSA / ANNA SZILAGYI

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Alex Vinatzer konnte die gute Ausgangsposition nicht nutzen. © ANSA / ANNA SZILAGYI

Vinatzer versagen die Nerven: Italien geht leer aus

Nach der Abfahrt hatte es sehr gut ausgesehen. Eine weitere Medaille für Südtirols Wintersportler war bei der Team-Kombination der Männer in Bormio in Reichweite. Am Ende ist es nichts geworden mit einem weiteren Edelmetall bei den Olympischen Winterspielen 2026.

So gut war die Ausgangslage für Alex Vinatzer vor dem Slalom in Bormio. Sein Partner Giovanni Franzoni hatte die Abfahrt gewonnen und das Team von Italien 1 damit auf die Pole Position gebracht. Zudem lauerten Dominik Paris/Tommaso Sala auf Rang 5 auf Edelmetall.


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Am Ende haben es beide Teams der Azzurri nicht geschafft. Während Tommaso Sala Italien 2 auf Rang 5 brachte, versagten Vinatzer die Nerven. Der Wolkensteiner erwischte von oben bis unten keinen guten Lauf, verlor permanent Zeit und hatte im Ziel 1,22 Sekunden Rückstand. Mehr als Rang 7 war damit nicht drinnen für das Duo Franzoni/Vinatzer.

Von Allmen schreibt Schweizer Skigeschichte

Der Olympiasieg in der Team-Kombi der Männer ging an die Schweiz. Franjo von Allmen und Tanguy Nef (Schweiz 2) schnappten sich Gold. Von Allmen schreibt damit Schweizer Skigeschichte. Noch nie hat es bis dato einen Schweizer Doppel-Olympiasieger gegeben. Von Allmen hat nach dem Triumph in der Abfahrt jetzt im zweiten Anlauf seine zweite Goldene geholt.
Olympiasieger in der Team-Kombi: Franjo von Allmen (r.) und Tanguy Nef. © APA/afp / DIMITAR DILKOFF

Olympiasieger in der Team-Kombi: Franjo von Allmen (r.) und Tanguy Nef. © APA/afp / DIMITAR DILKOFF

Hinter Schweiz 2 gibt es gleich zwei Silber-Medaillengewinner. Vincent Kriechmayr und Manuel Feller (Österreich 1) sorgte für die erste Ski-Medaille Österreichs bei diesen Olympischen Spielen. Während Südtirols Skisportler am Montag leer ausgegangen sind, darf sich Nordtirol über Silber des Fieberbrunners Feller freuen. Marco Odermatt/Loic Meillard (Schweiz 1) komplettierten das Podest. Die beiden Schweizer waren genauso schnell wie Kriechmayr/Feller.

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