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Annika Sieff hat sich das Kreuzband gerissen. © Pentaphoto

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Annika Sieff hat sich das Kreuzband gerissen. © Pentaphoto

Kreuzband-Schock für Italiens Skisprung-Ass

Italiens beste Skispringerin der vergangenen Saison hat einen extrem bitteren Rückschlag kassiert: Ein Kreuzbandriss wirft die Trentinerin Annika Sieff weit zurück.

Mit dem ersten internationalen Wettkampf im Vorfeld der Saison 2026/27 am 1. und 2. August im polnischen Wisla im Blick waren Martina Zanitzer und Annika Sieff ins Trainingslager in Predazzo gestartet. Für letztere endete die Etappe auf der heimischen Olympiaschanze mit einem dramatischen Tiefpunkt. Wie der italienische Wintersportverband (FISI) am Samstag verkündete, zog sich Sieff einen Riss des vorderen Kreuzbandes sowie des Innenbandes im rechten Knie zu.


Die 22-Jährige, die im zurückliegenden Winter im Gesamtweltcup auf dem 23. Rang gelandet war, sei umgehend in das Krankenhaus Casa di Cura La Madonnina in Mailand gebracht worden, wo sie anschließend einer Untersuchung unterzogen worden war. In den kommenden Tagen soll Sieff operiert werden.

Sieff erwartet lange Ausfallzeit

Im Anschluss wird der Trentinerin ein langer und harter Weg zurück auf die Schanze bevorstehen. Ein Kreuzbandriss geht normalerweise mit einer Ausfallzeit von sechs bis zwölf Monaten einher. Im Skisprung ist eher von einer längeren Pause auszugehen, da das Knie beim Absprung, in der Flugphase und bei der harten Landung extremen Belastungen ausgesetzt ist und die Stabilität daher vollständig wiederhergestellt sein sollte.

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