
Nichts zu machen: Immer wieder scheiterten Erik Hofer & Co. an Cortina-Schlussmann Isak Mantler. © O. Brunner
Nur Südtiroler Pleiten: Aller schlechten Dinge sind drei
Der Alps-Donnerstag brachte für die Südtiroler Vereine wenig Gutes. Für die Wipptal Broncos gab es einen bitteren Rückschlag, ebenso für den HC Gherdeina. Und der HC Meran sah gegen den Topverein Jesenice kaum Land.
22. Oktober 2026
Von: cst
Drei Spiele mit Südtiroler Beteiligung, drei Niederlagen. Das ist die Bilanz vom Donnerstagabend. Dabei hatten Sterzing und Gröden durchaus machbare Aufgaben vor der Brust. Am Ende setzte es für beide Nachzügler bittere Niederlagen.
Den Broncos tut das verlorene Kellerduell gegen Schlusslicht Cortina ordentlich weh. Anstatt sich etwas aus der Roten Zone zu entfernen, sind die Wildpferde wieder mittendrin. Zwar „rettete“ man sich gegen Cortina in die Overtime, dort gab Luca Barnabò den Sterzingern dann aber den K.o.. Zuvor hatten beide Teams jeweils über 40-mal auf das gegnerische Tor geschossen und nur ein Mal getroffen. Ein Zeichen, dass in der Offensive etwas nicht stimmt – oder waren einfach die Goalies so überragend? Dan Mantler (97,6) und Jarrett Fiske (95) erreichten jedenfalls überragende Quoten.
Gröden verliert daheim
Ein wahres Offensiv-Feuerwerk gab es auch im Pranives von Wolkenstein zu sehen – dafür fielen mehr Tore. Zehn Mal wurde beim 5:5 zwischen dem HCG und den Red Bull Juniors gejubelt, gerecht aufgeteilt auf jede Seite. Doch weil es im Eishockey-Sport kein Unentschieden gibt, musste der Sieger im Penaltyschießen ermittelt werden.Und dort bezwangen die Salzburger Jungbullen den amtierenden AlpsHL-Meister, der weiterhin im Mittelmaß-Sumpf feststeckt. Der HCG ist im Herbst 2026 weit von jenem Maß entfernt, das man sich durch den Meistertitel im Frühjahr selbst auferlegt hatte. Es bleibt dabei: Die Ladiner sind ein weiteres Südtiroler Sorgenkind.
In Meran brennt das Licht grundsätzlich etwas heller als in Gröden und Sterzing. Am Donnerstag war dem aber auch nicht so, denn die Kurstädter hatten gegen Jesenice (punktegleich mit Zell am See an der Spitze) wenig zu melden. Die Slowenen waren zielstrebiger, effektiver und nutzten die Meraner Schwächen im Penalty killing eiskalt aus. Die ersten drei Tore fielen jeweils dann, wenn ein Meraner in der Kühlbox saß. Dass der 19-jährige Matija Ulcar im Jesenice-Tor einen Sahnetag erwischte, machte die Sache zudem nicht einfacher.
AlpsHL: Die Ergebnisse vom Donnerstag
Zell am See – Klagenfurt II 5:31:0 Gruber (4.36), 1:1 Petritsch (15.20), 2:1 Jennes (26.40), 3:1 Wilfan (37.29), 3:2 Gregoric (39.01), 3:3 Böhs (43.40), 4:3 Jezovsek (49.05), 5:3 Tomazevic (59.56)
Zuschauer: 1.800
Wipptal – Cortina 1:2 n.V.
0:1 Eruzione (19.20), 1:1 Hofer (22.30), 1:2 Barnabò (62.18)
Zuschauer: 357
Gröden – Salzburg II 5:6 n.P.
1:0 Moroder (26.14), 2:0 Esposito (27.43), 2:1 Fischer (38.13), 2:2 Sinner (40.58), 3:2 Deluca (42.01), 3:3 Oberhauser (44.46), 3:4 Oberhauser (47.43), 3:5 Norlin (48.56), 4:5 Pitschieler (54.39), 5:5 Dostalek (58.46)
Zuschauer: 508
Meran – Jesenice 1:4
0:1 Svetina (12.05), 0:2 Jakupovic (27.25), 0:3 Sabolic (39.38), 1:3 Levin (52.21), 1:4 Jakupovic (56.54)
Zuschauer: 324
| SP | G | U | V | TV | P | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. Zell am See | 10 | 9 | 0 | 1 | 39:21 | 27 |
| 2. Jesenice | 12 | 9 | 0 | 3 | 46:24 | 27 |
| 3. Rittner Buam | 9 | 8 | 0 | 1 | 38:16 | 23 |
| 4. HC Asiago | 11 | 8 | 0 | 3 | 54:40 | 22 |
| 5. Kitzbühel | 9 | 5 | 0 | 4 | 39:30 | 16 |
| 6. HC Meran | 10 | 6 | 0 | 4 | 24:28 | 16 |
| 7. KHL Sisak | 8 | 4 | 0 | 4 | 25:18 | 13 |
| 8. Salzburg II | 12 | 4 | 0 | 8 | 23:43 | 12 |
| 9. HC Gherdëina | 9 | 3 | 0 | 6 | 33:39 | 10 |
| 10. Wipptal Broncos | 9 | 3 | 0 | 6 | 29:40 | 8 |
| 11. Unterland Cavaliers | 10 | 2 | 0 | 8 | 27:38 | 8 |
| 12. SG Cortina | 9 | 2 | 0 | 7 | 17:33 | 5 |
| 13. Klagenfurt II | 10 | 1 | 0 | 9 | 24:48 | 5 |
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