
Obermais-Trainer Flavio Toccoli glaubt, dass die Liga heuer noch schwieriger wird.
Wie stark ist die neue Serie D? Das sagen die Trainer
Die Gruppeneinteilungen in der Serie D haben für Südtirols Clubs keine großen Überraschungen gebracht. Virtus Bozen und Obermais spielen in der Liga gegen die Teams aus Friaul-Julisch-Venetien und dem Veneto. Wie schätzen die Trainer die kommende Meisterschaft ein?
09. August 2026
Von: cst
Sowohl Flavio Toccoli als auch Elis Kaptina kennen die Liga aus der Vergangenheit. FCO-Coach Toccoli (hier das Video über Obermais) hat bereits in der Vorsaison die Gruppe C bestritten. Sein Bozner Pendant Kaptina hingegen hat als Spieler Erfahrungen im Nordosten Italiens gemacht. Er sagt: „Weil ich die Veneto-Gruppe als Spieler kenne, weiß ich, dass es eine sehr schwere Meisterschaft ist. Es gibt Topvereine und fünf, sechs Mannschaften, die Meister werden wollen.“
Der prominenteste Name in der Liga ist Triestina. Der Club ist in US-amerikanischem Besitz und kann auf eine glorreiche Geschichte in Serie A und Serie B zurückblicken. Die ganz großen Zeiten liegen aber auch schon länger zurück. Im Frühjahr ist Triestina aus der Serie C abgestiegen. Toccoli meint: „Sie sind ein Proficlub und sind auf dem Transfermarkt sehr aktiv.“
Starke Aufsteiger: „Sie holen Topspieler“
Der FCO-Trainer glaubt, dass die Liga in der neuen Saison stärker sein wird, als im Vorjahr: „Es gibt keine Clubs mehr mit internen Problemen, die zur Hälfte der Saison aufgeben – wie Adriese oder Portogruaro im Vorjahr. Dazu sind die Aufsteiger wirklich sehr, sehr gut.“ Schio, Sandonà und die Friulaner von LME sind aus der Oberliga neu dazugekommen. „Sie verstärken sich mit Topspielern, deshalb wird es eine sehr schwierige Meisterschaft werden.“Elis Kaptina kennt die Serie D aus seiner Zeit als Spieler. © thomas debelyak / det
Zu guter Letzt ist auch Virtus Bozen ein Aufsteiger (hier geht es zum Video über die Talferstädter). „Wir arbeiten jeden Tag hart daran, um in der Serie D bestehen zu können“, so Kaptina und ist damit derselben Meinung wie Toccoli. „Das Training läuft gut, nach drei Wochen spüren die Burschen jetzt ein bisschen die Beine. Wir sind aber bewusst, dass noch ganz viel Arbeit vor uns liegt“, urteilt der Obermaiser Cheftrainer.Profil bearbeiten
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