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Wie es mit der AlpsHL weitergeht, ist zum jetzigen Zeitpunkt ungewiss. © Andreas Senoner Photography

Das AlpsHL-Dilemma: Unterbrechen oder nicht?

In der ICE Hockey League werden Partien am laufenden Band abgesagt, in der National League (Schweiz) ebenso. Und die DEL hat die Saison noch gar nicht begonnen. Nun steht auch die Alps Hockey League vor einer Zerreißprobe, deren größte Frage lautet: Unterbrechen oder nicht?

Als die AlpsHL-Klubs im Sommer von der Landesregierung grünes Licht bezüglich der Anwesenheit von Fans in den Stadien erhalten hatten, haben viele Verantwortliche aufgeatmet. Sie hofften, dass dies ein erster Schritt sei, um die Kapazität mit Fortdauer der Saison langsam zu erhöhen. Vergebens, denn die neu erlassene Verordnung verbietet Zuschauern auf dem gesamten Staatsgebiet den Stadion-Zugang.


Für die Klubs birgt diese Entscheidung mehrere Probleme: Zum einen muss geklärt werden, wie mit den Abo-Besitzern verfahren wird und wie man diese entschädigen kann. Zum anderen bleiben große Teile der Einnahmen aus Tickets und anderen Verkäufen aus.

Welche kurzfristigen Lösungen gibt es?
Darum steht eine Unterbrechung der Liga zur Debatte, die allem Anschein nach von den Teams aber abgelehnt wird. Man will die zuschauerfreie Zeit, die zunächst bis zum 24. November anhält, mit attraktiven Streamingangeboten überbrücken, um dann nach Ablauf dieser Frist und der Beobachtung der allgemeinen Situation die weiteren Entscheidungen zu treffen, lautet der Tenor.

Für Italiens Liga-Chef Marcello Cobelli ist eine Unterbrechung aktuell jedenfalls kein Thema. „Stand jetzt wird normal weitergespielt“, sagte er auf SportNews-Nachfrage. Dass zurzeit – mit Ausnahme der Partien gegen Ljubljana – nur nationale Duelle anstehen, ist sicher kein Nachteil. Allerdings – so hat man in den letzten Wochen gesehen – kann sich in der aktuellen Situation auch vom einen auf den anderen Tag alles ändern.

Autor: leo/det

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