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Die Rittner Buam und der HC Pustertal treffen zum Auftakt des Grunddurchgangs aufeinander. © Optic Rapid / I. Foppa

Der neue Spielmodus in der AlpsHL steht fest

In der Alps Hockey League wurde am Montagnachmittag der neue Spielmodus und das Datum für den Saisonstart fixiert.

Die neue Saison startet am 3. Oktober. Die fünfte Spielzeit wird mit einem neuen Modus ausgetragen. Die Playoffs beginnen am 27. März, das letztmögliche Finalspiel steigt am 2. Mai. Sollte es zu aus heutiger Sicht nicht absehbaren Einschränkungen kommen, behält sich das Board of Governors einen späteren Saisonstart und eine erneute Modus-Änderung vor.

Return-2-Play-Spiele zum Auftakt des Grunddurchgangs
Den Auftakt des Grunddurchgangs in der kommenden Saison bilden zwischen 3. und 22. Oktober sechs sogenannte Return-2-Play-Spiele. Die 16 Teilnehmer an der Alps Hockey League sind in vier regionale Gruppen unterteilt worden. Innerhalb dieser Pools treffen die Mannschaften zu Beginn der Saison zweimal aufeinander, bestreiten damit ein Hin- und ein Rückspiel innerhalb einer Woche gegeneinander. Die Ergebnisse beider Duelle werden addiert. Der Sieger nach der Addition erhält drei Punkte. Ist der Gesamtscore nach zwei Spielen unentschieden, folgt im zweiten Duell eine Overtime. Der Sieger dieser erhält zwei Punkte, der Verlieren einen Zähler. Nach Abschluss der Return-2-Play-Spiele kann eine Mannschaft somit maximal neun Punkte besitzen, die in der Gesamttabelle berücksichtigt werden.

Die Return-2-Play-Gruppen
Gruppe 1: EC Bregenzerwald, EHC Lustenau, EC Kitzbühel, VEU Feldkirch

Gruppe 2: Steel Wings Linz, EC-KAC II, HDD Jesenice, HK Olympia Ljubljana

Gruppe 3: HC Pustertal, Red Bull Hockey Juniors, Wipptal Broncos, Rittner Buam

Gruppe 4: Asiago Hockey, HC Fassa Falcons, HC Gröden, S.G. Cortina

Die eigentlich für einen späteren Zeitpunkt vorgesehenen regionalen Duelle sind bewusst an den Beginn der Meisterschaft gerückt worden. Die Derbys zu Saisonbeginn sollen für die entfallenen Playoffs der letzten Saison entschädigen und sogleich Lust auf eine spannende Meisterschaft machen.
Weitere 30 Spiele bis zum Ende der Regular Season
Auf die sechs Return-2-Play-Runden folgt ein Round-Robin. In diesem treffen die Teams zweimal aufeinander, je ein Heim- und ein Auswärtsspiel. In diesen 30 Runden werden die Punkte für Sieg bzw. Erfolg nach Overtime/Shootout und Niederlage nach Overtime/Shootout nach dem klassischen Schema 3-2-1-0 vergeben. Auch hier werden in der Spielplangestaltung regionale Duelle gegen Jahresende gesetzt, internationale Begegnungen werden vermehrt im Jänner und Februar 2021 ausgetragen.

Die Teams auf den Rängen eins bis vier nach 36 Spieltagen qualifizieren sich direkt für das Viertelfinale. Die Mannschaften auf den Plätzen fünf bis zwölf bestreiten im Modus „best-of-3“ die Pre-Playoffs.
Playoff-Auftakt am 27. März
Die endgültige Postseason startet am 27. März. Viertelfinale, Semifinale und Finale werden im Modus „best-of-5“ ausgetragen. Sollten jedoch zwei italienische Mannschaften in der Endspielserie stehen, wird der Champion mittels einer „best-of-7“-Serie ermittelt. Der letzte mögliche Spieltag in der kommenden Saison ist damit der 2. Mai. Der endgültige Spielplan wird zu einem späteren Zeitpunkt verlautbart.
Zuschauerfrage weiter offen
Die Zuschauerfrage wurde noch nicht geklärt. Doch eines scheint fix: Einen Spielbetrieb ohne Zuschauer kann die AlpsHL über einen längeren Zeitraum nicht stemmen.

Zur Erinnerung: Zell am See und die Vienna Capitals Silver sind nicht mehr dabei, deshalb ist das Teilnehmerfeld von 18 auf 16 Mannschaften geschrumpft.

Autor: dl/pm

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