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MacGregor Sharp wird kommende Saison wohl wieder in Südtirol jubeln. © APA / EXPA/JOHANN GRODER

Prominente Offensiv-Power für die Alps Hockey League

Seit Wochen haben der Hockey Club Gherdëina und die Rittner Buam die Angel nach neuen Stürmern ausgeworfen. Nun haben offenbar eines der größten Südtiroler Stürmertalente und ein ehemaliger Bozner Meisterspieler angebissen.

Maximilian Sölva gilt als einer der hoffnungsvollsten und begabtesten Nachwuchsstürmer des Landes. In diesem Jahr ließ er bei mit 4 Scorerpunkten bei der U20-WM aufhorchen, zudem verbuchte er in der abgelaufenen Saison 26 IHL-Einsätze und stattliche 16 Punkte für seinen Heimatverein Kaltern. Dabei ist Sölva im Mai gerade erst 18 Jahre alt geworden. Nun wird ihm offenbar die Chance geboten, sein Talent in der AlpsHL unter Beweis zu stellen.

Wie aus dem Überetsch zu vernehmen ist, sollen der Stürmer und sein um zwei Jahre älterer Bruder Michael Sölva mit dem HC Gherdëina in Kontakt stehen. Letzterer ist ebenfalls U20-Nationalspieler und läuft seit mittlerweile vier Jahren regelmäßig in der Kalterer Defensive auf. Zwar ist Maximilian Sölva zurzeit durch eine Verletzung außer Gefecht gesetzt, doch das dürfte beide Vereine nicht daran hindern, die ohnehin bereits weit fortgeschrittenen Transfergespräche zu intensivieren.

Sharp zieht es zurück nach Südtirol
Durchaus konkrete Formen nimmt auch ein Spielerengagement am Ritten an, wobei dieses eine noch deutlich prominentere Personalie betrifft: Die Buam haben in MacGregor Sharp ihren Wunschstürmer ausgemacht.

Der mittlerweile 34-jährige Kanadier lief zu Beginn des Jahrzehnts drei Spielzeiten für den HC Bozen auf und gewann mit den Weißroten in dieser Zeitspanne einen Italienmeistertitel, einen Supercup und den legendären EBEL-Titel 2014. Danach folgten Stationen in Deutschland (Schwenningen), Österreich (Wien, Villach) und zuletzt Dänemark (SønderjyskE). Überall konnte er einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Seit geraumer Zeit aber zieht es Sharp, auch der Liebe wegen, zurück nach Südtirol. Nachdem sich in Vergangenheit ein neuerliches Engagement in der Landeshauptstadt zerschlagen hat, scheint er nun einige Kilometer weiter nördlich fündig geworden zu sein. Nachdem Engagement von Neo-Trainer Santeri Heiskanen wäre der mannschaftsdienliche Center aus Übersee die erste Spielerneuverpflichtung in Hinblick auf die bevorstehende Saison – und das eine äußerst namhafte zugleich.

Autor: fop

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