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Ritten und Sterzing treffen im Halbfinale aufeinander. © Oskar Brunner

Wer holt sich den „Scudetto“?

Vom 22. bis zum 27. Jänner wird der neue Italienmeister ermittelt. Los geht’s am Dienstag mit den Halbfinals: Während im ersten Duell Ritten auf Sterzing trifft, bekommt es der HCP mit Asiago zu tun.

Ein Tag vor Beginn der Italienmeisterschaft haben wir die wichtigsten Fragen für Sie geklärt.

Das Reglement : Sowohl das Halbfinale als auch das Finale besteht aus einem Hin- und Rückspiel. Dabei haben die besser klassierten Teams (Pustertal und Ritten), das Recht im zweiten Aufeinandertreffen vor dem eigenen Publikum zu spielen. Im Falle eines Finales zwischen den Buam und den „Wölfen“ hätten die Schwarz-Gelben im Rückspiel Heimrecht. Für einen Sieg gibt es zwei Punkte, für ein Unentschieden einen und für eine Niederlage keinen. Wer am Ende mehr Punkte auf dem Konto hat, kommt ins Finale bzw. ist Italienmeister. Sollten jedoch beide Mannschaften am Ende von Hin- und Rückspiel die gleiche Punktezahl besitzen, so geht es in die Verlängerung (20 Minuten) bzw. ins Penaltyschießen.

HC Pustertal - Asiago Hockey

Das Verhältnis zwischen den „Wölfen“ und Asiago ist bekanntlich nicht das Beste. Schon oft trafen diese beiden Mannschaften in hitzigen Partien aufeinander, meistens mit dem besseren Ende für Asiago. Doch in diesem Jahr scheint alles anders zu sein, denn zum einen ist Petri Mattilas Truppe so stark wie noch nie und zum anderen ist Asiago nicht mehr das überragende Team vergangener Tage.

xx © Optic Rapid/I. Foppa

Beim HCP ist es jedoch nicht eine Frage des Könnens, sondern viel mehr der Psyche. Vor allem, weil die Pusterer seit dem Jahr 2011 gleich fünf Endspiele verloren haben. Im Halbfinale sind Helfer & Co. nichtsdestotrotz klarer Favorit, auch weil Asiago seit dem Abgang von Trainer Tom Barrasso nicht mehr überzeugen konnte. Innerhalb von zwei Spielen ist trotz allem, alles möglich.

Rittner Buam - Wipptal Broncos

Bei den erfolgsverwöhnten Buam ist der Gegenteil der Fall: Die letzten drei „Scudetti“ gingen nämlich allesamt nach Klobenstein. Auch in dieser Saison ist die Titelverteidigung für Riku Lehtonens Männer greifbar, denn Ritten ist zurzeit das formstärkste Team der AlpsHL. Gegen die „Broncos“ taten sich Frei & Co. in dieser Saison aber schwer: Ein Duell konnte man gewinnen, das andere ging verloren.

Die „Wildpferde“ können ihrerseits auf Neuzugang Mitchell Nardi zählen. Inwieweit der Italo-Kanadier, der in den bisherigen Auftritten überzeugen konnte, aber spielen wird ist noch unklar. Denn Nardi gilt als Vier-Punkte-Spieler und somit können die Blau-Weißen, wenn alle anderen Akteuere mit dabei sind, den Italo-Kanadier nicht aufstellen bzw. nur wenn ein anderer Legionär dafür auf der Tribüne sitzt. Mit oder ohne Nardi, das Südtiroler Duell verspricht auf jeden Fall viel Spannung.

Autor: leo

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Kommentare (1)

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Ivan Leitner [melden]

Die Punkteregel zählt nur in der AHL. Sterzing könnte auch mit allen Ausländern spielen, da 4 erlaubt sind.

21.01.2019 21:32

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