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Roland Hofer tauscht wohl das blaue Broncos-Trikot gegen das gelbe der Brunecker. © O. Brunner

Wölfe setzen auf Südtiroler Defensiv-Power

Der HC Pustertal schreitet in seiner Kaderplanung mit Riesenschritten voran. Zwei Neuzugänge aus Sterzing und Klobenstein sollen die Abwehr komplettieren.

Nach der Bestätigung von Goalie Furlong dürfte in Kürze bereits der gesamte Defensivverbund der Wölfe stehen. Laut neuestem Informationsstand sind sich Roland Hofer und Tobias Brighenti jedenfalls mit der HCP-Führung weitestgehend einig. Die beiden Verteidiger standen bereits in vergangenen Transferperioden mit den Bruneckern in Kontakt, nun trennt sie nur mehr die finale Vertragsunterzeichnung von einem Wechsel an die Rienz.

Für den ehemaligen Finnland-Legionär Roland Hofer wäre der HC Pustertal nach Bozen (2014-16), Ritten (2016-18) und Sterzing (2018/19) bereits der vierte Südtiroler Arbeitgeber binnen fünf Jahren. Bei seinem Heimatverein im Wipptal schaffte es der 28-Jährige in der abgelaufenen Saison auf 32 Ligaeinsätze (12 Punkte).

Tobias Brighenti (l.) wird nicht mehr gegen, sondern für den HCP auflaufen. © M. Pattis

Auch der erst 22 Jahre alte Tobias Brighenti ist mittlerweile ein Wandervogel im heimischen Eishockey. Nach Stationen in Neumarkt und Cortina versuchte sich der variabel einsetzbare Margreider, der in Brixen ein Studium absolviert, im vergangenen Jahr beim HC Bozen. In der EBEL blieb ihm allerdings der Durchbruch verwehrt und so zog er weiter aufs Rittner Hochplateau, wo er für die Buam dann 38 Mal (12 Punkte) in der AlpsHL auflief.
Südtirol-Abwehr schafft freie Plätze
Die Verpflichtungen von Hofer und Brighenti würden dazu führen, dass der HC Pustertal die Saison ohne ausländischen Verteidiger in Angriff nimmt. Für US-Boy Cody Corbett wäre kein Platz mehr im Team. In der Abwehr fix einplant sind nämlich bereits Armin Hofer, Danny Elliscasis, Ivan Althuber, Maximilian Leitner und der in wenigen Tagen 39-jährige Armin Helfer. Hinzu kommt Jungspund Markus Steinkasserer.

Die Wahl, auf renommierte einheimische Defensivspieler zu setzen, ist im Brunecker Vereinsheim jedenfalls gut überlegt. So nämlich bleibt Handlungsspielraum, um den Sturm mit Transferkartenspielern aufzurüsten. Wie auch immer die nächsten Personalentscheidungen ausfallen werden, im Pustertal scheint man sich jedenfalls für den nächsten Titel-Anlauf zu rüsten.

Autor: fop

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