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Ein Fanplakat, das durchaus als Motto für die HCP-Zukunft gelten könnte: „Nie aufhören daran zu glauben. Gemeinsam ist man stark.“ © Optic Rapid / I. Foppa

Wölfe streben Sprung an: „Neues Stadion als Verpflichtung“

Bereits seit Jahren liebäugelt der HC Pustertal mit einem Aufstieg in die Erste Bank Eishockey Liga. Läuft alles nach dem Plan der Wölfe, dann gibt es im Herbst 2021 ein Südtiroler Ligaduell gegen den HC Bozen. Doch vorerst bleibt die Ungewissheit, aufgrund vieler Faktoren.

Am Montagabend betonte Christian Feichtinger in einem Sky-Podcast, dass es „eine Bewerbung aus Italien gibt“. Dass der HC Pustertal den Sprung in die höhere Liga anstrebt, ist an und für sich keine Neuigkeit. Bereits 2016 hinterlegten die Wölfe ihr EBEL-Interesse (übrigens genauso wie Ritten), woraufhin eine Delegation nach Bruneck gereist war um einen Lokalaugenschein zu absolvieren. Die Absage kam aufgrund des alten Rienzstadions, doch dieses Problem wird bald behoben sein.

Neues Stadion als Verpflichtung
Das neue Stadion sei für den Klub auch eine Verpflichtung, wie Patrick Kirchler vom HC Pustertal sagt: „Wir sehen es als Verantwortung, das Stadion so gut wie möglich zu nutzen. Deshalb schauen wir nach oben und nicht nach unten.“ Oben heißt in diesem Fall: der Sprung in die EBEL, bet-at-home-Liga oder wie auch immer die Spielklasse in Zukunft heißen wird.

So soll die neue Eisarena in Bruneck aussehen.

Das Ziel heißt Saison 2021/2022. Ob das gelingt, hängt von mehreren Faktoren ab – nicht zuletzt von wirtschaftlichen. „Im Moment ist wegen der Coronakrise alles ungewiss“, so Kirchler, der aber betont: „Eine Bewerbung kostet viel Zeit und Geld. Deswegen werden wir keinen Rückzieher machen, sollte der Einstieg gelingen.“
Tradition und Kontinuität als Trumpf
Dass Bruneck auf der Liga-Wunschliste nicht an erster Stelle steht, dessen ist man sich im Pustertal bewusst. „Durch den Standort sind wir ein Außenseiter. Klopfen Millionenstädte wie Zagreb, oder zuletzt Bratislava an, dann haben wir es schwer“, weiß Kirchler. Die Trümpfe des HCP sind andere: Tradition und Zuverlässigkeit.

Das letzte Opfer des Investoren-Konstrukts war Medveščak Zagreb, das vor einem Jahr dem Verlust des Hauptsponsors Tribut zollen und sich aus der EBEL zurückziehen musste. Die Folge war eine Spielzeit mit nur elf Mannschaften. In Bruneck droht so ein Szenario nicht. „Wir wissen, dass auch die Faktoren Kontinuität und Tradition der Liga sehr wichtig sind“, heißt es aus dem Südtiroler Osten dazu.

Autor: christian.staffler

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