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Oliver Nordberg war der Liga-Topscorer und Salzburgs treibende Kraft. © GEPA pictures/ Hans Osterauer

Zuschauerboom, Markus Gander & Co.: Die Gewinner der AlpsHL

Die Saison 2018/19 der Alps Hockey League ist mit dem Laibacher Titelgewinn am Sonntag zu Ende gegangen. Wir haben die Liga und ihre Protagonisten nochmal unter die Lupe genommen und in einer zweiteiligen „Top & Flop“-Serie ausgewertet. Den Anfang machen die 6 positiven Erscheinungen der abgelaufenen Spielzeit.


Regular-Season-Sieger: Der HC Pustertal hat im Grunddurchgang mit sage und schreibe 104 Punkten und einer Tordifferenz von +97 unglaubliche Maßstäbe gesetzt. Noch nie zuvor wurde in der AlpsHL die 100-Punkte-Marke übertroffen, allein deshalb hätten sich die Brunecker mehr verdient, als nur die Finalteilnahme.

Teams aus Slowenien: HDD Jesenice und HK Olimpija haben das Niveau der Liga in den vergangenen Monaten deutlich angehoben. Der Halbfinalist aus Jesenice steigerte sich im neuen Kalenderjahr deutlich und überzeugte durch überfallartiges Offensiveishockey. Der allein aus slowenischen Spielern bestehende Kader des frischgebackene Meister aus Laibach dagegen glänzte nicht nur im Finale durch unglaubliche Moral und mannschaftliche Geschlossenheit.

Olimpija krönte seine überragenden Playoffs mit dem Titel. © Facebook


Markus Gander: Vom Statisten beim HC Bozen zum Hauptdarsteller beim HC Pustertal – Markus Gander avancierte in Bruneck auf Anhieb zum Topscorer. In 56 Spielen verbuchte er 35 Tore und 28 Vorlagen. Allein in den Playoffs traf er 10 Mal. Gander, Tommaso Traversa , Goalie Colin Furlong (93,7 % Fangquote) waren drei absolute Glücksgriffe der Pusterer.

Salzburgs Junge Wilde: Das schönste Eishockey zelebrierte das Talente-Ensemble der Red Bull Juniors, dessen Team einen Altersdurchschnitt von gerade einmal 19,5 Jahren vorweist. Angetrieben vom überragenden Liga-Topscorer Oliver Nordberg (81 Punkte in 47 Spielen) war die Salzburger Zweitvertretung häufig nicht zu stoppen. Erst im Viertelfinale gegen die deutlich erfahreneren Lustenauer war Endstation.

Rittens Special Teams: Aufgrund eines reduzierten Budgets und vielen verletzungsbedingten Ausfällen kann die Viertelfinal-Qualifikation des entthronten Meisters schon als kleiner Erfolg verbucht werden. Die Buam weisen zudem zwei absolute Top-Werte auf: Eine Erfolgsquote von 25,4 % im Powerplay und einem Unterzahlspiel, das in 87,3 % der Fälle ohne Gegentreffer endete.

Die meisten Playoff-Spielen – wie hier Jesenice gegen Pustertal – waren stark besucht. © Facebook

Zuschauerinteresse: 307.659 Fans passierten in der abgelaufenen Saison die Drehkreuze der 16 Stadien – so viele wie noch nie zuvor. Im Vorjahr waren es noch 270.889, in der Premierenspielzeit gar nur 243.187. Das mag daran liegen, dass mit Mailand und Ljubljana zwei Zuschauermagnete hinzugekommen sind, wohl aber auch an der steigenden Attraktivität der Liga. Die meisten Zuschauer begrüßte im Schnitt die VEU Feldkirch (1.467), gefolgt vom HC Pustertal (1.318).


Hier geht es zu unseren 6 Verlierern der AlpsHL.


Autor: alexander foppa

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