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Die Wildpferde spielen gegen die Eisbären. © Instagram / daniele_frusone_photography

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Die Wildpferde spielen gegen die Eisbären. © Instagram / daniele_frusone_photography

Alps-Viertelfinale: Hammerlos für die Broncos

Drei Teams aus Südtirol verbleiben in der aktuellen Saison der Alps Hockey League noch. Am Sonntag-Vormittag hat die Liga nun die Paarungen für die Runde der letzten 8 bekannt gegeben.

Trotz der Qualifikation für die Master Round wurden die Wipptal Broncos für ihre starke reguläre Saison nicht belohnt. Als letztes Team der Master Round hatten die Sterzinger kein Wahlrecht mehr und treffen nun ausgerechnet auf den wohl härtesten Gegner: Zell am See. Der amtierende Meister dominierte die Zwischenrunde nach Belieben, gewann alle acht Partien und sicherte sich damit souverän den ersten Pick. Wenig überraschend entschieden sich die Eisbären im Viertelfinale für die Broncos.


Ein Blick auf die direkten Duelle erklärt diese Wahl: Die Pinzgauer entschieden vier der fünf Saisonduelle für sich und taten sich gegen die Wildpferde zuletzt ausgesprochen leicht. In der Master Round gewann Zell am See die beiden Spiele klar mit 7:2 und 9:2. Damit kommt es bereits zum dritten Mal in Folge zu einem Playoff-Duell zwischen den beiden Klubs. In der Saison 2023/24 setzte sich Sterzing noch mit einem Sweep im Viertelfinale durch, in der vergangenen Spielzeit revanchierte sich Zell am See dann mit einem 4:0 im Halbfinale.

Gröden und die Bullen

Der HC Gherdëina, der sich in den Pre-Playoffs eines der letzten Tickets für das Viertelfinale gesichert hatte, bekommt es ebenfalls mit einem Topteam der Liga zu tun. Die Red Bull Hockey Juniors beendeten den Grunddurchgang zwar auf Platz eins, rutschten in der Master Round aber noch auf Rang zwei ab und entschieden sich dann mit ihrem zweiten Wahlrecht für die Furie. Den Grödnern werden in dieser Serie daher nur Außenseiterchancen eingeräumt.

Gröden spielt gegen Salzburg. © Instagram / mackingerphotography

Gröden spielt gegen Salzburg. © Instagram / mackingerphotography


Auch das direkte Duell spricht eher für die Salzburger: Die Juniors entschieden in dieser Saison zwei der drei Aufeinandertreffen für sich. Gröden wiederum setzte sich in den Pre-Playoffs mit 2:0-Siegen gegen Kitzbühel durch und steht nun zum dritten Mal im Viertelfinale der Alps Hockey League. Der Sprung ins Halbfinale ist dem HC Gröden bislang allerdings noch nie gelungen.

Asiago wählt Meran

Darauf hofft auch Meran, das sich in den Pre-Playoffs mit 2:0-Siegen gegen den EC Bregenzerwald durchgesetzt und damit das Ticket für die Runde der letzten acht gesichert hatte. Nun treffen die Adler auf Asiago, das sich die Kurstädter mit dem dritten Pick ausgesucht hat. Für Meran ist es in der fünften AHL-Saison bereits die dritte Viertelfinal-Teilnahme, der Sprung ins Halbfinale ist bislang allerdings noch nie gelungen.

Asiago wählte Meran. © HC Meran/Instagram

Asiago wählte Meran. © HC Meran/Instagram


Gegen Asiago setzte es in dieser Saison bisher zwei Overtime-Heimniederlagen, dazu kommt allerdings auch ein überzeugender 5:2-Auswärtssieg der Meraner. Die Adler dürften also durchaus darauf hoffen, dem Favoriten Paroli bieten zu können.

Alle Serien beginnen am Dienstag, 10. März.

Die Viertelfinal-Paarungen im Überblick:

Die Zeller Eisbären (1) – Wipptal Broncos (5)
Red Bull Juniors (2) – HC Gherdeina (8)
HC Asiago (3) – HC Meran (7)
KHL Sisak (4) – S.G. Cortina (6)

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