
Erik Hofer (ganz hinten) glänzte als Doppeltorschütze für die Wipptal Broncos. © Oskar Brunner
Die Teenager verzaubern Sterzing: „Jeder einzelne zählt“
In den Playoffs der Alps Hockey League haben die Wipptal Broncos am Donnerstag einen heldenhaften Sieg gelandet. Im Mittelpunkt standen die jungen Wilden.
13. März 2026
Von: det
Im zweiten Viertelfinale zwischen den Wipptal Broncos und Zell am See spielte sich ein kurioses Phänomen ab. Beim 5:2-Triumph der Sterzinger waren es nicht die Importspieler, die den Unterschied machten, sondern die Wipptaler Teenager. Alle fünf Treffer wurden von den jungen Wilden erzielt.
Der 19-jährige Erik Hofer glänzte als Doppeltorschütze, Jonas Kerschbaumer (21), Luciano Zandegiacomo (21) und Fabian Gschliesser (22) trafen je ein mal. Bis auf Zandegiacomo spielten all diese Burschen – zumindest für kurze Zeit – in der Sterzinger Jugend. Aus diesem Grund schmeckt der Playoff-Triumph über Zell am See noch süßer: In der Best-of-7-Serie steht es nun 1:1.
Hier jubelt Erik Hofer (2. von links) über sein Tor.
„Das war mein erster Doppelpack in der Alps Hockey League, und es fühlt sich schon gut an“, freut sich der junge Erik Hofer am Tag nach diesem Triumph. „In den Playoffs zählt jeder einzelne Spieler der Mannschaft, egal, ob man in der ersten oder vierten Linie spielt. Ich denke, wir Junge sind noch einmal motivierter, um zu zeigen, was wir draufhaben“, so der 19-Jährige, der vergangene Saison noch bei den Falcons Brixen gespielt hat und heuer seine erste volle Saison mit den Broncos bestreitet.
„In der Alps geht alles viel schneller.“ Erik Hofer
„Der große Unterschied ist, dass es in der Alps viel schneller geht, die Pässe präziser gespielt werden, und man generell weniger Zeit hat, zu überlegen. Am Anfang habe ich das schon gespürt, doch ich bin dann schnell reingekommen“, so Hofer, der nun auf das dritte Viertelfinale am Samstag blickt. Dann sind die Broncos erneut in Zell am See gefordert und wollen dem Master-Round-Sieger den Heimvorteil abknöpfen.
Legt Meran nach?
Auf der Erfolgswelle surft derzeit auch der HC Meran, der in der Passerstadt eine neue Eishockey-Euphorie ausgelöst hat und gegen das hoch eingeschätzte Asiago in der Viertelfinalserie mit 2:0 in Führung liegt. Am Samstag steigt auswärts das Game Nummer 3. Der HC Gröden bestreitet am Freitagabend in Wolkenstein sein zweites Viertelfinale und ist dann erst am Sonntag wieder im Einsatz.Alps Hockey League – Viertelfinale 3
Samstag, 19.30 Uhr
Zeller Eisbären – Wipptal BroncosStand in der Best-of-7-Serie: 1:1
KHL Sisak – Cortina Hafro
Serie: 1:1
Asiago Hockey – HC Meran (20 Uhr)
Serie: 0:2
Sonntag, 16.30 Uhr
Red Bull Salzburg – HC GrödenSerie: 1:0*
* Spiel 2 steigt am Freitagabend in Wolkenstein
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