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Die Wipptal Broncos um Connor Sanvido  sind im Playoff-Viertelfinale gescheitert. © Radlwimmer / EKZ

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Die Wipptal Broncos um Connor Sanvido sind im Playoff-Viertelfinale gescheitert. © Radlwimmer / EKZ

Eine Nummer zu groß: Broncos müssen die Segel streichen

Die fünfte Jahreszeit ist für die Wipptal Broncos beendet. Am Donnerstagabend kassierten die Südtiroler beim Titelverteidiger das entscheidende 1:4 in der Viertelfinal-Serie der Playoffs.

Am Ende war der Titelverteidiger einfach eine Nummer zu groß. In Spiel 5 des Playoff-Viertelfinals gegen Zell am See kassierten die Wipptal Broncos eine 1:7-Niederlage. Während die Eisbären durch das 4:1 in der Serie im Halbfinale stehen, hat die fünfte Jahreszeit für den Klub aus Sterzing ein Ende gefunden. Dies war auch einem Tabu geschuldet: In allen drei Auswärtsspielen der Playoffs war Wipptal deutlich unterlegen.


Zell am See war am Donnerstag von Beginn an die stärkere Mannschaft auf dem heimischen Eis. Bis zum ersten Tor mussten sich die EK-Anhänger unter den 2.078 Zuschauern allerdings etwas gedulden: In der 18. Minute fälschte Christian Jennes den Puck bei einem Abschluss von Blaz Tomazevic unhaltbar ab. Mit einem 1:0 für die Hausherren ging es in die erste Pause.

Zell am See einfach eiskalt

In der 27. Minute drehten die Eisbären auf: Nach einem Abpraller von Goalie Dominik Groh reagierte Paul Schmid am schnellsten und netzte zum 2:0 ein. Neun Zeigerumdrehungen später traf Ethan Szypula ins leere Tor, nachdem Groh bereits kurz davor geschlagen war. Die Broncos meldeten sich zu Beginn des finalen Drittels dank Alexander Brunner zurück, der Torhüter Alexander Schmidt im 4-gegen-4 mit einem Schuss durch die Beine überraschte (40.59).

Jonas Kerschbaumer im Zweikampf mit Kele Steffler. © Radlwimmer / EKZ

Jonas Kerschbaumer im Zweikampf mit Kele Steffler. © Radlwimmer / EKZ


Es sollte aber nur ein kurzes Aufbäumen sein. In der 45. Minute brachte Szypula den Puck in Überzahl im langen Eck unter, lediglich 28 Sekunden später klingelte es erneut im Wipptaler Kasten: Tomazevic stellte nach einem feinen Konter samt Doppelpass vor dem Tor auf 5:1. Szypula (57.12) und Jennes (57.39) machten mit einem erneuten Doppelschlag schließlich den Deckel drauf. Trotz der Niederlage verabschieden sich die Broncos erhobenen Hauptes: Die Südtiroler hatten in den Playoffs immerhin das schwerste Los gezogen und konnten mit dem furiosen 5:2-Triumph gegen den Titelfavoriten vor heimischer Kulisse für einen besonderen Moment in der Serie sorgen.

Auch Sisak weiter – Meran muss warten

Wie Zell am See konnte sich auch der kroatische Vertreter KHL Sisak seinen Platz im Halbfinale sichern. Zu Hause feierte der Klub einen 4:2-Sieg über Cortina und entschied die Serie mit 4:1 für sich. Nur zu gerne wäre der HC Meran diesen Schritt ebenso gegangen, am Donnerstagnachmittag musste das fünfte Spiel gegen den HC Asiago aber kurzfristig um einen Tag verschoben werden.

Alps Hockey League, Playoff-Viertelfinale

EK Die Zeller Eisbären – Wipptal Broncos 7:1
Tore: 1:0 Jennes (17.36), 2:0 Schmid (26.45), 3:0 Szypula (35.26), 3:1 Brunner (40.59), 4:1 Szypula (44.30), 5:1 Tomazevic (44.58), 6:1 Szypula (57.12), 7:1 Jennes (57.39)

Zuschauer: 2.078
Endstand in der Serie: 4:1

KHL Sisak – S.G. Cortina Hafro 4:2
Tore: 1:0 Lesnicar (5.19), 2:0 Lesnicar (23.20), 3:0 Yeob (33.20), 3:1 Talamini (41.34), 3:2 Tolomelli (53.27), 4:2 Dumcius (59.45)

Zuschauer: 2.146
Endstand in der Serie: 4:1

Red Bull Hockey Juniors – HC Gröden (Freitag, 19.15 Uhr)
Stand in der Serie: 1:3

HC Asiago – HC Meran (Freitag, 20.00 Uhr)
Stand in der Serie: 1:3

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