S+
Patrick Tommasini feierte mit dem HC Meran den ersten Heimsieg im Halbfinale. © BK Photo

h AlpsHL

Patrick Tommasini feierte mit dem HC Meran den ersten Heimsieg im Halbfinale. © BK Photo

Ekstase in Gröden und Meran: Südtirols Teams fulminant

Im Playoff-Halbfinale der Alps Hockey League haben Südtirols Teams zurückgeschlagen. Sowohl der HC Meran als auch der HC Gröden glichen ihre Serien aus. Dabei mussten die Adler lange zittern.

24 Stunden nach der 1:4-Heimpleite und der Verletzung von Reid Stefanson gewann Meran am Donnerstagabend zuhause gegen KHL Sisak in der Overtime mit 3:2. Knapp zuvor schlug der HC Gröden die Zeller Eisbären – ebenfalls im eigenen Stadion – mit 2:1. Damit steht es in beiden Halbfinalserien jetzt 2:2.


Im ersten Drittel war Meran hochüberlegen. Einzig Sisak-Goalie Vito Nikolic konnten die Passerstädter nicht bezwingen. 13 Sekunden vor Ende des ersten Drittels dann die Erlösung: Hinter dem Tor legte Pascal Brunner für Daniel Gellon auf, den Schuss kann Nikolic noch abwehren. Den Rebound verwertete dann Patrick Tommasini. Im Mitteldrittel ließ Meran Karlo Marinkovic viel zu viel Platz, der ein Powerplay zum 1:1 ausnutzte.

Der sonst so starke Andy Bernard im Meraner Tor patzte einmal schwer. © BK Photo

Der sonst so starke Andy Bernard im Meraner Tor patzte einmal schwer. © BK Photo


Gleich zu Beginn des Schlussdrittels bugsierte Merans Enrico Larcher den Puck aus spitzem Winkel gekonnt hoch ins kurze Eck zum 2:1. Doch die erneute Führung hielt nicht lange: Andy Bernard kassierte einen harmlosen Schuss aus spitzem Winkel ins kurze Eck. Dabei sah der ansonsten so sichere Kalterer gar nicht gut aus. In der Overtime war dann Rasmus Nousiainen frei durch, blieb cool und sorgte für den ersten Meraner Heimsieg in der Serie.

Das Grödner Märchen

Der HC Gröden schreibt weiter an seinem Märchen. Die Ladiner gewannen am Donnerstag zeitgleich ihr Heimspiel gegen die Zeller Eisbären mit 2:1. Damit bleibt gleichzeitig eine Serie bestehen: Immer, wenn sich in dieser Saison der HC Gherdëina und Zell am See gegenüberstehen, dann jubeln am Ende die Hausherren. Die Furie feierten dabei den insgesamt vierten Sieg.

Der HC Gröden überrascht in der Halbfinalserie. © matthaeus kostner

Der HC Gröden überrascht in der Halbfinalserie. © matthaeus kostner


Gegen den Top-Favoriten der AlpsHL zeigten Hannes Kasslatter & Co. wie schon am Samstag im heimischen Pranives-Stadion ihre Muskeln. Das 1:0 erzielte Gröden nach bereits sechs Minuten durch seinen Top-Star, Vlastimil Dostalek, der nach einem Guimond-Schuss goldrichtig stand und zur Führung einschob. Auch der zwischenzeitliche Ausgleich der Gäste im Schlussdrittel hielt den HCG nicht vom Siegen ab: Vier Minuten vor Schluss entschied eine Einzelaktion von Matteo Luisetti die Partie.

Luisetti, der hinter dem offensiven Tor startete, vor das Gehäuse zog und Gäste-Goalie Alexander Schmidt auf der Fanghand erwischte, brachte die gut 1.600 Fans in Wolkenstein zum Ausflippen. Hinten war Torhüter Claes Endre wieder einmal überragend. Weiter geht es für Gröden und Meran jeweils am Samstag um 19.30 Uhr mit den beiden Auswärtsspielen.

Das Halbfinale der Alps Hockey League

HC Meran – KHL Sisak 3:2 n.V.
1:0 Tommasini (19.46), 1:1 Marinkovic (23.33), 2:1 Larcher (41.48), 2:2 Yeob (45.16), 3:2 Nousiainen (63.40)
Zuschauer: 1.345
Best-of-7-Serie: 2:2



HC Gröden – EK Zell am See 2:1
1:0 Dostalek (06.06), 1:1 Widhalm (48.52), 2:1 Luisetti (56.06)
Zuschauer: 1.648
Best-of-7-Serie: 2:2

Kommentare (0)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben. Aktivierungslink erneut senden
Vervollständigen sie Ihre Profil-Angaben, um Kommentare zu schreiben.
Profil bearbeiten

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

© 2026 First Avenue GmbH