
Marcel Skokan (r.) feierte in Wolkenstein seinen größten Karriereerfolg. © Matthäus Kostner
Liebe auf den zweiten Blick: Grödens Meistermacher bleibt
Dem frischgebackenen Liga-Champions HC Gherdëina ist es gelungen, seinen Erfolgstrainer zu halten. Es ist die erste wichtige Personalentscheidung der Ladiner.
07. Mai 2026
Von: pm/fop
Der Hockey Club Gherdëina setzt auch in der kommenden AlpsHL-Saison auf Marcel Skokan. Nach dem historischen Meistertitel einigten sich die Furie und der slowakische Coach rasch auf eine Vertragsverlängerung.
„Er hat es geschafft, aus den Einzelspielern eine Mannschaft zu formen und er hat seit seiner Ankunft nur richtige Entscheidungen getroffen“, lobt Sportdirektor Joel Brugnoli den 51-Jährigen. „Beide Seiten haben auf eine Vertragsverlängerung gedrängt.“
Zweite Amtszeit in Gröden
Skokan kennt den HCG bestens: Bereits zwischen 2014 und 2017 arbeitete er erfolgreich im Nachwuchsbereich der Grödner und holte mit den Juniorenteams gleich zwei Italienmeistertitel.Marcel Skokan (r.) lebt seinen Schützlingen viel Leidenschaft vor. © Matthäus Kostner
Danach sammelte der Slowake internationale Erfahrung – zunächst im Jugendsektor des HC Pustertal, später in Polen bei Podhale Nowy Targ sowie in der deutschen Regionalliga beim EC Lauterbach, den er bis ins Halbfinale führte. Weitere Stationen folgten in seiner Heimat Slowakei, ehe er im vergangenen November nach Wolkenstein zurückkehrte und Teppo Kivelä als Headcoach ablöste.
Was danach geschah, wurde zur Erfolgsgeschichte: Vom elften Tabellenplatz führte Skokan die Furie sensationell zum ersten AlpsHL-Meistertitel der Vereinsgeschichte.
Profil bearbeiten
Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

Kommentare (0)