
Der HC Gherdëina startet als Titelverteidiger in die Saison. © Matthäus Kostner
Modus bleibt bestehen: Neue AlpsHL-Saison kann beginnen
In Vorbereitung auf die Saison 2026/27 kamen die Vereine, nationalen Verbände, die Ligaorganisation sowie das Board of Governors der Alps Hockey League (AlpsHL) am Dienstag zu einer Videokonferenz zusammen. Dabei wurden die Weichen für die neue Spielzeit gestellt.
17. Juni 2026
Von: pm
Im April krönte sich der HC Gherdëina erstmals zum Champion der AlpsHL. Nach dem Grunddurchgang lagen die Ladiner lediglich auf Rang elf, ehe sie zu einem beeindruckenden Lauf ansetzten und sich im Sensationsfinale gegen den HC Meran durchsetzten. Allgemein war die Meisterschaft sehr spannend: Knapp 52 Prozent der Partien wurden nur mit einem Tor Unterschied entschieden. Zudem strömten 286.604 Fans in die Hallen der 13 Vereine – ein Plus von knapp 50.000 Zuschauerinnen und Zuschauern im Vergleich zur Vorsaison. Im Schnitt verfolgten so viele Fans wie noch nie zuvor die Spiele ihrer Teams in den Arenen.
Um diese Erfolgsgeschichte fortzusetzen, kamen die Verantwortlichen am Dienstag zu einem Online-Forum zusammen. Das Meeting, bei dem verschiedene Themen besprochen und die wesentlichen Rahmenbedingungen für die Saison 2026/27 finalisiert wurden, war von einer sehr positiven und konstruktiven Atmosphäre geprägt. Alle Beteiligten bekannten sich klar zur Liga.
Bregenzerwald fällt weg
Die elfte AlpsHL-Saison wird erneut mit 13 Teams ausgetragen. Nach zweijähriger Pause kehrt das EC-KAC Future Team in die Liga zurück. Die Klagenfurter werden in der Saison 2026/27 mit einer jungen Mannschaft an den Start gehen. Dies unterstreicht einmal mehr die Bedeutung der AlpsHL als ideale Plattform für junge, talentierte Akteure, um sich weiterzuentwickeln und auf den Profibereich vorzubereiten. Der EC Bregenzerwald teilte der Ligaorganisation hingegen mit, in der kommenden Spielzeit nicht an der Meisterschaft teilzunehmen. Die Vorarlberger zieht es wie berichtet in die deutsche Oberliga.Der HC Meran will neu angreifen. © Matthäus Kostner
Der Grunddurchgang 2026/27 beginnt am 19. September und wird erneut in einer eineinhalbfachen Hin- und Rückrunde mit 36 Spielen pro Team ausgetragen. Die Top 5 qualifizieren sich für die Master Round, erhalten Bonuspunkte (4–3–2–1–0) und spielen zweimal gegeneinander, um sich eine möglichst gute Ausgangsposition für den Viertelfinal-Pick zu sichern. Diese fünf Teams sind bereits nach der Regular Season fix für die Playoffs qualifiziert.
Die übrigen acht Teams (Plätze 6 bis 13) werden in zwei Qualification Rounds aufgeteilt und erhalten ebenfalls Bonuspunkte (3–2–1–0). Nach einer einfachen Hin- und Rückrunde spielen die drei bestplatzierten Teams der Qualifikationsgruppen im Best-of-3-Modus um die verbleibenden drei Playoff-Plätze. Anschließend werden alle Playoff-Runden im Best-of-7-Modus ausgetragen.
AlpsHL-Boss zieht positive Bilanz
Nicolas Stockhammer, Chairman des Board of Governors der AlpsHL: „Das Forum ist ein wichtiger Rahmen, um sich mit allen Beteiligten auszutauschen und strategische Entscheidungen für die erfolgreiche Fortführung der AlpsHL zu treffen. Die vergangene Saison war in allen Belangen sehr erfolgreich: Das Spielniveau war hoch und ausgeglichen – darauf wollen wir auch in der kommenden Saison aufbauen. Unser Ziel bleibt es, als Vorzeigemodell für die Organisation einer multinationalen Liga zu dienen und jungen Spielern eine ideale Plattform für ihre Entwicklung zu bieten. Die Rückkehr des KAC Future Teams unterstreicht, dass dieser Weg von den Vereinen sehr geschätzt wird.“Profil bearbeiten
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