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Leo Kruselburger (r.) bekommt es mit dem amtierenden Meister aus Zell am See zu tun. © EKZ

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Leo Kruselburger (r.) bekommt es mit dem amtierenden Meister aus Zell am See zu tun. © EKZ

Playoff-Start in der AlpsHL: Was erwartet die Südtiroler?

Am Dienstag und Mittwoch geht in der Alps Hockey League der Playoff-Start über die Bühne. Drei Südtiroler Teams sind dabei. Wie stehen ihre Chancen?

Wipptal Broncos: Gibt’s wieder einen Sweep?

Die Sterzinger bekommen es mit dem amtierenden Meister zu tun und haben folglich das wohl schwerste Los gezogen. Zell am See entschied sich im Pick für die Wildpferde. Warum eigentlich? „Es ist nie leicht zu picken. Wir haben uns für Sterzing entschieden, weil wir in den letzten Jahren meist gute Resultate gegen sie erzielt haben. Zudem ist die Anreise nicht allzu lang“, sagt Eisbären-Cheftrainer Marcel Rodman über die Südtiroler.


Fix ist, dass sich Zell am See und die Broncos sehr gut kennen. Bereits in den letzten beiden Jahren sind die Teams in den Alps-Playoffs aufeinander getroffen. 2024 setzte sich Sterzing im Viertelfinale mit einem Sweep durch, letztes Jahr schaffte Zell am See dasselbe im Halbfinale.

Gröden: Jungbullen sind kein Wunschgegner

Den vielleicht unattraktivsten Gegner hat Gröden gezogen. Die Furie treffen auf Salzburg II. Auf Playoff-Stimmung müssen die Grödner auswärts (das erste Duell findet in der Mozartstadt statt) verzichten, denn bei den Heimspielen der Red Bull Juniors kommen nicht mehr als eine Handvoll Zuschauer. Sportlich sind die jungen Bullen allerdings kein einfacher Gegner. „Es wird eine harte Serie gegen eine junge Mannschaft, die sicher schneller regeneriert als wir. Um zu bestehen müssen wir aggressiv, schnell, hart und konsequent spielen“, gibt HCG-Trainer Marcel Skokan die Marschroute vor.
Marcel Skokan steht seit November an der HCG-Bande. © Podhale Nowy Targ

Marcel Skokan steht seit November an der HCG-Bande. © Podhale Nowy Targ

Gröden und Salzburg steigen übrigens erst am Mittwoch in die Playoffs ein, weil am Dienstagabend die „Einsergarnitur“ gegen den HC Pustertal spielt.

Meran: Der letzte Tanz gegen Asiago?

Der HC Meran duelliert sich – in seinen womöglich letzten Alps-Spielen – mit Asiago. Die Kurstädter haben sich für die kommende Saison nicht mehr eingeschrieben, ein Aus steht zur Debatte. Bevor endgültig Licht ins Dunkel kommt, stehen die Playoffs auf dem Programm. Der ehemalige ICE-Ligist vom Hochplateau ist ein harter Brocken für Meran. Headcoach Christian Borgatello erwartet intensive und emotionale Duelle: „Wir freuen uns auf das Viertelfinale. In den Playoffs entscheiden oft Kleinigkeiten. Einsatz, Disziplin und Teamgeist werden der Schlüssel sein.“ Wie auch die anderen beiden Südtiroler Playoff-Teilnehmer muss der HCM das erste Spiel auswärts bestreiten.

Alps Hockey League: Viertelfinale, Spiel 1

Sisak – Cortina (Dienstag, 19.30 Uhr)
Zell am See – Wipptal
Asiago – Meran (20 Uhr)
Salzburg II – Gröden (Mittwoch, 19.15 Uhr)

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