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Bei der Partie zwischen Gröden und Salzburg II gab es einen Vorfall gegenüber einem RB-Spieler.

h AlpsHL

Bei der Partie zwischen Gröden und Salzburg II gab es einen Vorfall gegenüber einem RB-Spieler.

Rassismus-Eklat im Pranives: Gröden entschuldigt sich

Der HC Gherdëina hat das sechste Playoff-Viertelfinal-Spiel gegen die Red Bull Juniors verloren. Dabei gaben die Grödner nicht nur auf, sondern auch neben dem Eis keine gute Figur ab: Es gab einen Rassismus-Eklat.

Wie schon beim HC Meran, gab es jetzt auch im Pranives-Stadion von Gröden einen rassistischen Vorfall gegen die Zweitvertretung der Salzburger Bullen. Ein Spieler der Mozartstädter wurde von der Tribüne aus rassistisch beleidigt.


Der HCG reagierte umgehend und entschuldigte sich beim Spieler der Salzburger. „Wir entschuldigen uns beim betroffenen Spieler für dieses inakzeptable Verhalten. Denn Eishockey ist ein Sport, der alle willkommen heißt“, so die Südtiroler in einer Stellungnahme. Den Täter wolle man ausfindig machen, heißt es vom Alps-Clubs.

Die gesamte Stellungnahme im Wortlaut

Das sechste Playoff-Spiel zwischen dem HCG und den Red Bull Juniors war aufgrund der Geschehnisse auf dem Eis emotionsgeladen. Die Leidenschaft darf sich jedoch NIE – auch nicht an einem solchen Abend – in Hass umwandeln. Bedauerlicherweise war das am Sonntagabend im Pranives der Fall.

Ein Spieler des Gästeteams wurde von den Rängen rassistisch beleidigt. Als Verein distanziert sich der HCG von diesen Anfeindungen und verurteilt sie aufs Schärfste. Wir stehen für alle Werte, die den Sport ausmachen: Fairness, Respekt und Toleranz. Rassismus hat weder in der Gesellschaft noch im Eishockey Platz.

Wir werden alles daran setzen, um den Schuldigen ausfindig zu machen, und entschuldigen uns beim betroffenen Spieler für dieses inakzeptable Verhalten. Denn Eishockey ist ein Sport, der alle willkommen heißt – und das bleibt auch in Zukunft so.

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