
Claes Endre avancierte in Gröden zum Publikumsliebling. © matthaeus kostner | www.kostner.
Schmerzhafter Abgang: Der Meistergoalie verlässt Gröden
Der HC Gherdëina muss sich nach einem Goalie umsehen: Wie die Furie am Freitag mitteilten, gehen der Verein und Claes Endre getrennte Wege.
13. Juni 2026
Von: sn
Mitte Jänner entschied HCG-Sportdirektor Joel Brugnoli, die letzte offene Kontingentsstelle mit Claes Endre zu besetzen. Es sollte sich als absoluter Glücksgriff herausstellen, denn mit dem Schweden im Kasten rauschten die Ladiner zum sensationellen ersten Meistertitel in der Alps Hockey League (AlpsHL).
20 (!) von 27 Partien mit Endre zwischen den Pfosten gewann der HCG, der in den Playoffs zuerst den Grunddurchgangssieger Salzburg, dann den amtierenden Meister Zell am See und schließlich den HC Meran ausschaltete. Endre glänzte dabei mit einer Fangquote von über 94 Prozent – absoluter Spitzenwert. Als Lohn für seine Leistungen wurde der 30-Jährige von den Fachjournalisten zum zweitwertvollsten Spieler der Regular Season gewählt – und das, obwohl er in dieser nur acht Partien bestritt.
Wohin zieht es ihn?
Nach dem Meistertitel standen die Zeichen aus familiären Gründen jedoch auf Abschied. Jetzt herrscht Gewissheit. Ob der Schwede seine Karriere fortsetzen wird oder die Schlittschuhe an den Nagel hängt, ist noch offen. Fest steht hingegen, dass er in Gröden Legendenstatus erlangt hat.Claes Endre kehrt nicht nach Gröden zurück. © matthaeus kostner | www.kostner.
„Du bist als Torwart gekommen und als Legende gegangen. Danke, Claes, für alles – wir werden dich vermissen“, schrieben die Furie in einer kurzen Abschiedsbotschaft.
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