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Stellt den Schläger in die Ecke: MacGregor Sharp © Max Pattis

Sharp beendet Karriere – und wird Co-Trainer

Nach insgesamt fünf Saisonen, in denen er bei Südtiroler Vereinen unter Vertrag stand, beendet MacGregor Sharp seine erfolgreiche Eishockey-Karriere. Dem Sport bleibt er aber dennoch erhalten.

Wie die Rittner Buam am Freitag mitteilten, wird sich der Kanadier in der kommenden Saison nicht mehr das Trikot überziehen, dafür aber die Rolle des Co-Trainers übernehmen. Der 36-Jährige bleibt den Buam somit als Übungsleiter erhalten und wird von nun an eng mit Chefcoach Santeri Heiskanen zusammenarbeiten.


Zwei Saisonen lang ging MacGregor Sharp für die Rittner Buam auf Torejagd: In 74 Spielen trug er sich 37 Mal als Torschütze in die Torschützenliste ein, weitere 39 Mal war er als Vorlagengeber zur Stelle. „MacGregor ist ein unglaublich talentierter Zwei-Wege-Stürmer, der sowohl auf dem Eis als auch in der Kabine ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft war. Er hat eine tolle Spielerkarriere vorzuweisen und sogar in der NHL gespielt (8 Einsätze für die Anaheim Ducks, Anm. d. Red.). Man kann ihm also nur gratulieren“, lobt Buam-Sportdirektor Adolf Insam den erfahrenen Center, der mit dem HC Bozen 2014 den ersten EBEL-Titel einfahren konnte. Außerdem krönte er sich mit den Foxes 2012 zum Serie-A-Meister.

Ein fester Bestandteil der Bozner Meistermannschaft: MacGregor Sharp (links) © APA / EXPA/JFK


Sharp und Insam haben eine besondere Verbindung, schließlich war Insam in der Saison 2011/12 Sharps Chefcoach beim HCB. „Ich kenne ihn seit zehn Jahren. Er ist ein ruhiger, sehr besonnener Typ. Ich bin immer mit ihm im Kontakt geblieben und war sehr froh, als er vor zwei Jahren zu uns gekommen ist“, betont der Grödner.

Der 36-Jährige wird auch nach seinem Karriereende von seinem Heimatort Eppan nach Klobenstein pendeln. Als Assistenztrainer tritt der Kanadier in die Fußstapfen des Slowenen Rok Paijc. „Wir hätten wohl keine bessere Lösung finden können. Sharp kennt den Trainer und den Jugendkoordinator Dan Tudin, er kennt das ganze Umfeld und ganz nebenbei ist der Umstieg vom Spieler zum Trainer auch für ihn ein großartiger Schritt“, ist Insam überzeugt. Sharp wird nicht nur als Co-Trainer der Kampfmannschaft arbeiten, sondern aller Voraussicht nach auch im Jugendbereich coachen, so die Buam.

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