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Die Unterland Cavaliers erlebten eine komplizierte Saison © Vana Antonella

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Die Unterland Cavaliers erlebten eine komplizierte Saison © Vana Antonella

Unterland Cavaliers | Düstere Saison, heitere Aussichten

In der Alps Hockey League (AlpsHL) laufen seit dieser Woche die Pre-Playoffs und vier der fünf Südtiroler Teams kämpfen noch um den Titel der grenzüberschreitenden Meisterschaft. Eine Mannschaft jedoch fehlt: Die Unterland Cavaliers. Mit Vereinspräsident Karl Pichler blickt SportNews auf die vergangene Saison zurück.

Der Frühling 2025 war für die Fans der Unterland Cavaliers ein Nervenspiel. Zunächst sah alles nach einer Rückkehr in die Italian Hockey League (IHL) aus. Mit einer neuen Führung rund um Präsident Karl Pichler entschied sich der Verein nichtsdestotrotz für den Verbleib in der AlpsHL.


Pichler begründet die finale Entscheidung wie folgt: „Ein zentraler Punkt unserer Überlegungen war die Förderung unserer Nachwuchsspieler. Die Spieler, die im Hockey Juniorteam Unterland ausgebildet werden, sollen eine klare Perspektive haben, um für ihren Heimatverein in der Seniorenmannschaft aufzulaufen, sich sportlich weiterzuentwickeln und im Idealfall den nächsten Schritt in ihrer Karriere zu machen.“

Meistens durften bei den Cavs am Ende die Gegner jubeln © social

Meistens durften bei den Cavs am Ende die Gegner jubeln © social


Der Neubeginn gestaltete sich für die Cavaliers jedoch sehr kompliziert. In den ersten neun Saisonspielen kassierten die Cavs stolze acht Niederlagen und befanden sich somit von Anfang an im Tabellenkeller. Obwohl Tobias Brighenti & Co. immer wieder gute Leistungen zeigten und jede Südtiroler Mannschaft zumindest einmal besiegen konnten, stand bereits frühzeitig fest, dass Unterland die Vorrunde auf dem letzten Platz beenden wird. Kurios: Mit den Wipptal Broncos (4:0) und dem EK Zell am See (5:1) feierten die Cavaliers ihre zwei höchsten Saisonsiege ausgerechnet gegen zwei Top-5-Mannschaften.

In der Zwischenrunde legte die Truppe von Tuomo Harjula zwar eine Schippe drauf und war ihren Gegnern ebenbürtig, doch im Alles-Oder-Nichts-Spiel gegen den HC Meran musste man sich nach hartem Kampf mit 3:6 geschlagen geben. „Sportlich war die Saison nicht einfach. Besonders die zahlreichen Verletzungen haben uns stark getroffen, einige Spieler mussten ihre Saison sogar vorzeitig beenden. Dennoch hat die Mannschaft großen Charakter gezeigt und wichtige Siege eingefahren“, so der Präsident der Cavaliers.

Positive Aussichten

Nach dem Hin und Her im letzten Sommer dürfen sich die Fans diesesmal auf einen ruhigeren Sommer freuen. Die Cavs haben sich fristgerecht für die neue Meisterschaft eingeschrieben und werden auch in der kommenden Saison an der AlpsHL teilnehmen.

Karl Pichler (links) sieht optimistisch in die Zukunft der Cavaliers. © social

Karl Pichler (links) sieht optimistisch in die Zukunft der Cavaliers. © social


Pichler äußerte sich zur nahen Zukunft wie folgt: „Inzwischen hat sich der Verein finanziell stabilisiert, und unser Fokus liegt nun darauf, eine konkurrenzfähige und ausgewogene Mannschaft für die kommende Saison zusammenzustellen. Gleichzeitig legen wir großen Wert darauf, unsere jungen Spieler weiterhin zu integrieren und gezielt in ihrer Entwicklung zu fördern, damit sie Schritt für Schritt mehr Verantwortung innerhalb der Mannschaft übernehmen können.“

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