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Gröden-Goalie Claes Endre ist in einer bombastischen Form. © Matthäus Kostner

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Gröden-Goalie Claes Endre ist in einer bombastischen Form. © Matthäus Kostner

Verrückter Sieg: Dieser Mann lässt Gröden träumen

Der HC Gherdeina hat am Sonntagabend im dritten Viertelfinal-Match der Alps Hockey League einen turbulenten Sieg gefeiert. In der Serie liegen die Furie nun wieder vorne.

Der HC Gröden ist eines der Gründungsmitglieder der Alps Hockey League. Seit zehn Jahren sind die Furie Teil der internationalen Liga, doch ins Halbfinale ist der HCG noch nie gekommen. Nun träumen die Ladiner mehr denn je davon: Am Sonntag feierten sie im dritten Viertelfinale gegen die Red Bull Juniors einen verrückten 3:2-Sieg, durch den die Grödner in der Best-of-7-Serie auf 2:1 stellen.


Wenn der Sieg am Sonntag einen Namen trägt, dann ist es Claes Endre. Der Grödner Torhüter wuchs gegen den Favoriten aus der Mozartstadt immer wieder über sich hinaus und entschärfte 47 von 49 Schüssen. Das ist eine Fangquote von 95,9 Prozent. Der Schwede, der erst im Jänner zum HCG gestoßen ist, wird immer mehr zum Helden und Hoffnungsträger der Furie, nachdem er bereits in den letzten Spielen überragend gehalten hatte.

Zwei Gegentore in den letzten Sekunden

Es war aber auch mental eine ganz starke Leistung, die Gröden ablieferte. Warum? Bis 124 Sekunden vor Schluss führte die Truppe um den erneut grandios aufspielenden Vlastimil Dostalek mit 2:0 und sah wie der sichere Sieger aus. Doch dann schlugen die Jungbullen zwei Mal eiskalt zu: Jesse Juhola (58.) und Florian Lanzinger sieben Sekunden vor der Sirene besorgten noch den 2:2-Ausgleich.

Erzielte das Goldtor: Vlastimil Dostalek. © Matthäus Kostner

Erzielte das Goldtor: Vlastimil Dostalek. © Matthäus Kostner


Das Momentum war somit voll auf Seiten der Salzburger, doch Gröden bewies Nervenstärke. Die Furie gingen mit einem Powerplay in die Verlängerung, wo Dostalek bereits nach 83 Sekunden der Pucky Punch gelang.

Gröden geht in dieser enorm engen Serie also mit 2:1 in Führung. Weiter geht’s am Dienstag, wenn das Viertelfinale wieder nach Wolkenstein übersiedelt. Dann sind auch der HC Meran (er kann gegen Asiago das Halbfinale perfekt machen) und die Wipptal Broncos (sie liegen gegen Zell am See mit 1:2 hinten) wieder im Einsatz.

AlpsHL – Viertelfinale, Spiel 3 (Best-of-7)

Red Bull Hockey Juniors – HC Gherdeina 2:3 n.V.
Tore: 0:1 Vozovik (29.56), 0:2 Schiavone (36.54), 1:2 Juhola (57.56), 2:2 Lanzinger (59.53), 2:3 Dostalek (61.23)
Zuschauer: 148
Stand in der Serie: 1:2

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