
Kevin Fink durfte mehrere Trophäen in die Höhe stemmen. © Max Pattis
Zehn Jahre und 394 Spiele: Kevin Fink verlässt Ritten
Als Eigengewächs hat es Kevin Fink von der Jugendabteilung in die Alps-Hockey-League-Mannschaft der Rittner Buam SkyAlps geschafft. Dort stieg er mit der Zeit auch zu einem der Leistungsträger und Führungsspieler auf. Nun geht diese Reise zu Ende: Der 27-Jährige wird die kommende Saison nicht mehr bei den Buam bestreiten.
09. Juli 2026
Von: pm/det
Damit verlässt einer der altgedienten Spieler die Rittner Buam. Mit seinen 394 Spielen in neun Saisonen hat sich Kevin Fink längst schon als Führungsspieler bei den Blau-Roten etabliert. Sein Debüt gab der bullige Angreifer in der Saison 2015/16, wo er mit seinem Heimatverein auch prompt Italienmeister wurde. In der darauffolgenden Saison musste Fink aus Verletzungsgründen zur Gänze aussetzen, 2017 kam er aber zurück.
Es folgten zwei weitere Italienmeistertitel (2017/18 und 2018/19), drei italienische Supercups (2017/18, 2018/19 und 2019/20), ein Italienpokal (2018/19) und auch seine ersten Tore, von denen er in den gesamten 394 Spielen 70 lieferte. Hinzu kamen 87 Assists, womit er bei 157 Scorern steht.
Fink spielte zehn Jahre lang für die Rittner Buam. © Max Pattis
Seine erfolgreichste Saison erlebte Fink 2023/24. Unter dem damaligen Trainer Tray Tuomie wurden die Rittner Buam zuerst Italienmeister und dann Alps-Hockey-League-Champions. „Das war auch die Saison, die mir am meisten in Erinnerung bleiben wird. Natürlich sind alle Titel schön, aber unter Tuomie war die Mannschaft gewaltig und auch ich persönlich habe in Bestform gespielt“, erinnert sich der 27-Jährige.
Am Ritten war er Leistungsträger
In der Tat brachte es der Linksschütze hierbei auf 48 Scorerpunkte (22 Tore) in 54 Spielen und avancierte zum Leistungsträger. Die letzten beiden Saisonen bestritt Fink außerdem auch als Assistenzkapitän. 2024/25 kam dabei noch ein italienischer Supercup zu seiner persönlichen Titelausbeute dazu.Vor zehn Jahren: Fink absolvierte seine erste Ritten-Saison. © Max Pattis
Nun ist das Kapitel Rittner Buam zu Ende. „Es waren schöne Jahre hier auf dem Ritten. Als Einheimischer hier zu spielen, ist natürlich etwas Besonderes, immerhin spielt man mit seinen Freunden in der Mannschaft. Auch in der Jugend unter Stan Holba hatte ich immer große Freude am Eishockeyspielen“, blickt Fink zurück.
Auch von Seiten der Rittner Buam ist das Bedauern über den Abgang groß: „Kevin Fink war über Jahre hinweg ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft, sowohl auf als auch abseits des Eises. Natürlich ist es schade, dass wir mit ihm außerdem einen Rittner verabschieden müssen. Nichtsdestotrotz wünschen wir ihm alles Gute auf seinem weiteren sportlichen und privaten Weg und wer weiß, vielleicht gibt es irgendwann ja auch ein Wiedersehen.“
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