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Roman Erlacher, Präsident des HC Pustertal (Foto Optic Rapid)

Der HC Pustertal nimmt Stellung

Wenige Tage nach dem verlorenen Endspiel um den Serie-A-Meistertitel äußerst sich der HC Pustertal mit einer offiziellen Stellungnahme zu den Ereignis in der teils dramatischen Finalserie mit Asiago.

Die Gemüter in Wallung brachte das Spiel fünf in Bruneck, das die „Wölfe“ mit 7:2 für sich entschieden hatten, anschließend aber aufgrund eines Regelbruchs am grünen Tisch in ein 0:5 umgewandelt wurde. Der HCP hatte zwei ausländische Torhüter auf den Spielerbogen gesetzt, obwohl dies die Statuten ausdrücklich verbieten.

Der Verein möchte nun allerdings vermeiden, das nach dem alleinigen Schuldigen gesucht wird und beugt dem mit einer Pressemitteilung vor, in der wie folgt zitiert wird: „Der Vorstand erklärt für die Geschehnisse vom letzten Donnerstag, Spiel 5 der Finalserie, die Verantwortung zu übernehmen. Mit der Sicherheit, den Vorgaben der LIHG-Ausländer-Regeln gerecht zu werden, wurde „Norma Federale“ leider außer Acht gelassen.“

Konsequenzen daraus will der Verwaltungsrat der HCP GmbH erst am Saisonende ziehen: Bei der geplanten Gesellschafterversammlung am 20. Mai wird der Vorstand die Vertrauensfrage stellen.


Saisonabschlussfeier am Rathausplatz

Trotz der bitteren Ereignisse der vergangenen Tage will sich der Klub bei seinen Mitarbeitern, Fans und Unterstützern mit einer Saisonabschlussfeier bedanken. Am Freitag ab 19.30 Uhr wird man am Brunecker Rathausplatz die abgelaufene, ereignisreiche Saison nochmal Revue passieren lassen.

Autor: sportnews