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In Klagenfurt, so wie an anderen EBEL-Standorten, dürfen Fans wieder ins Stadion. © V. Antonello

Weg frei für HCB-Liga mit Zuschauern

Ungarn und die Slowakei hatten bereits Lockerungen in Aussicht gestellt, nun erlaubt auch Österreich wieder Eishockey mit bis zu 5.000 Zuschauern. Die Frage lautet jetzt: Was passiert in Südtirol?

In Ungarn dürften ab Herbst Indoor-Sportveranstaltungen ohne Zuschauerbegrenzung über die Bühne gehen, in der Slowakei will man zunächst die halbe Hallenkapazität freigeben und nun hat auch Österreich eine klare Richtlinie festgelegt: Ab September werden unter bestimmten Voraussetzungen Events im Freien mit bis zu 10.000 Teilnehmern und drinnen mit bis zu 5000 Teilnehmern erlaubt. Allerdings muss es für die Besucher zugewiesene Sitzplätze geben, auch Abstandsregeln müssten eingehalten werden. Dazu werde auf freiwilliges Tracking gesetzt. Die Lockerungen gab Bundeskanzler Sebastian Kurz am Mittwoch bekannt. Das Motto „Genießen und aufpassen“ solle beherzigt werden.

Südtirols Klubs warten auf Vorgaben
Ob auch Südtirols Eishockeyfans in eben diesen Genuss kommen, bleibt aber weiter offen. In Italien wird zwar über Lockerungen bei Sportveranstaltungen ab der kommenden Saison debattiert, eine Richtlinie ist dabei aber noch nicht zu erkennen. „Unser Ziel muss es sein mindestens 3.000 Plätze, also nicht einmal die Hälfte der Stadionkapazität, füllen zu dürfen“, hatte HCB-Boss Dieter Knoll bereits vor Wochen gegenüber SportNews erklärt. Einen Spielbetrieb unter Ausschluss der Öffentlichkeit, während die Ligakonkurrenten mit Fans im Rücken antreten dürfen, lehnt er ab.

Die neue Richtlinie der österreichischen Regierung lassen auch die Vereine der Alps Hockey League aufatmen lassen. Für sie ist es ein erster Schritt in Richtung Normalität – wenngleich es auch hier für die heimischen Teams vorerst heißt: Warten auf klare Vorgaben in Südtirol.
Die nächsten Wochen bringen Entscheidungen
Die Richtlinien bezüglich der Zuschauerzahlen könnten den Fortbestand der AlpsHL und speziell deren Spielmodus in der bevorstehenden Saison entscheidend mitbestimmen. In den kommenden zwei Wochen sollen die Weichen für eine attraktive und vor allem wirtschaftlich tragbare Meisterschaft gelegt werden.

Eine ähnliche Frist hat sich die ehemalige Erste Bank Eishockey Liga gesetzt, um den neuen Namen der Liga und die Form der Außendarstellung zu präsentieren. In Zusammenarbeit mit dem neuen Namenssponsor Bet-at-home wurde ein Konzept entworfen, das nun einer finalen Überarbeiten unterzogen wird. Spätestens nächste Woche soll dieses dann der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Autor: fop/apa

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