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Oliver Schenk wurde am Sonntag in Eppan vom Eis getragen (Foto Gaiser)

HC Gherdeina: Aufatmen bei Oliver Schenk

Der Schreck saß tief bei den Spielern und Zuschauern der Serie-A2-Begegnung zwischen Eppan und Gröden, als Oliver Schenk nach einem harten Zweikampf an der Bande bewusstlos zu Boden ging. Aus dem Krankenhaus in Bozen kommt nun Entwarnung: Der 18-Jährige hat sich eine schwere Gehirnerschütterung zugezogen, befand sich aber nie in Lebensgefahr.

Die Szene spielte sich gegen Mitte des zweiten Drittels ab: Nach einem Check des Eppaners Jan Waldner ging Oliver Schenk regungslos zu Boden. Der anwesende Arzt Andreas Schwarz übernahm die Erstversorgung, ehe einige Minuten später das Weiße Kreiz eintraf und ihn ins Bozner Krankenhaus brachte. Dort diagnostizierten die Ärzte eine schwere Gehirnerschütterung. Es wurden keine Schäden am Gehirn festgestellt.

„Für uns war es ein großer Schock”, berichtet Grödens Assistenztrainer Pepi Linder, der auf eine baldige Genesung des Stürmers hofft: „Oliver wird sicherlich wieder auf die Eisfläche zurückkehren, zunächst allerdings muss er einige Wochen pausieren.“ Nachdem die Begegnung aufgrund des Vorfalls für 45 Minuten unterbrochen wurde, setzte sich der HC Eppan in der Verlängerung mit 4:3 durch. Das Ergebnis war an diesem Abend allerdings zweitranging.

Autor: sportnews