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Der HCB Südtirol unterlag gegen Nürnberg knapp mit 2:3. © HCB / Vanna Antonello

Vinschgau Cup: HCB unterliegt Nürnberg knapp

In einem gefälligen Match auf Augenhöhe verloren die Foxes knapp mit 3:2 und hinterließen durchwegs einen guten Eindruck. Morgen um dieselbe Uhrzeit haben die Weißroten gleich die Chance auf Wiedergutmachung im Spiel gegen Ingolstadt.

Debüt im Vinschgau Cup 2022 für den HCB Südtirol Alperia gegen die Nürnberg IceTigers. Es war die erste „Reifeprüfung“ in dieser Preseason für die Foxes gegen einen starken Gegner aus der DEL. Coach Glen Hanlon konnte wieder den genesenen Culkin einsetzten, musste aber auf die erkrankten Glück und Bernard, sowie den angeschlagenen Cole Hults verzichten. Als Starting Goalie kam Sam Harvey zum Einsatz, als Backup fungierte der junge Matteo Sulmona.


Gerechtes 1:1 nach dem Stardrittel, wobei Nürnberg als eingespielteres Team auftrat und einige schöne Kombinationen auf die Eisfläche zauberte. Die ersten Minuten waren ein gegenseitiges Abtasten zwischen den beiden Teams, bis Fleischer nach vier Minuten Harvey mit einem eher harmlosen Schuss aus der Distanz überraschte.

Es dauerte bis Minute zwölf für die erste weißrote Möglichkeit durch einen Konter über Miceli und Abschluss von Mitch Hults. Dann hatte Bozen Überzahl, das Powerplay war jedoch harmlos, denn die Weißroten gaben keinen Schuss auf das gegnerische Tor ab. Zwei Minuten vor Drittelende klappte es dann beim zweiten Powerplay: Alberga veredelte ein Zuspiel von Hults und erzielte den Ausgleichstreffer.

Alberga glich zum 1:1 aus. © HCB / Vanna Antonello


Bozen kam zu Beginn des mittleren Abschnittes besser ins Match und erspielte sich durch einen Konter vor Frank, dessen Schuss in der Fanghand von Treutle endete und einer Kombination zwischen Hults, Miceli und Frattin die ersten Möglichkeiten. Das zweite Tor erzielte jedoch Nürnberg: Stoa staubte nach einem Solo von Ustorf und Rebound von Harvey ab.

Bozen bemühte sich um den Ausgleich, Frigo über die linke Seite und Halmo mit einer Einzelaktion scheiterten am Nürnberger Torhüter. Bozen konnte auch ein weiteres Powerplay nicht nutzen, riskierte aber durch Fox, der direkt von der Strafbank kam, den dritten Treffer. Nachdem Dalhuisen einen Rückpass von Hults mit einem Bombenschuss neben das gegnerische Gehäuse setzte, waren abermals die Bayern an der Reihe: Sheehy erzielte das 3:1 aus spitzem Winkel. Kurz vor dem zweiten Pausentee konnte auch Nürnberg bei einem Powerplay keine Akzente setzen, die Foxes konterten mit einem starken Penalty Killing.

Der HCB zeigte vielversprechendes Eishockey. © HCB / Vanna Antonello


Die Weißroten kamen zum Schlussabschnitt entschlossen aus der Kabine und versuchten es mit Distanzschüssen, bis nach drei Minuten die junge Wilden mit einer Traumkombination den Anschlusstreffer erzielten: der Puck lief wie am Schnürchen von Mantenuto über Kasslatter zu Felicetti, der erfolgreich einnetzte. Bozen machte weiter Druck und Hults prüfte Treutle aus dem hohen Slot. Nach einer weiteren Chance für Culkin entwischte Leonhardt im Konter, konnte aber Harvey nicht überlisten, auf der Gegenseite fand auch ein Slapshot von Dalhuisen nicht den Weg ins Nürnberger Gehäuse.

Zwei Minuten vor Spielende bot sich den Weißroten die große Möglichkeit auf den Ausgleich: der Nürnberger Welsh holte sich eine Bankstrafe ab und Coach Hanlon brachte sogleich den sechsten Feldspieler. Die Bemühungen der Weißroten waren jedoch umsonst, Culkin und Dalhuisen vergaben die letzten Bozner Möglichkeiten.
Weitere Spiele am Sonntag
Im Auftaktspiel des Vinschgau Cups am Freitagabend triumphierte der HC Pustertal nach Verlängerung gegen Ingolstadt (SportNews hat berichtet). Die Wölfe treffen am Sonntagnachmittag ab 14 Uhr auf Nürnberg. Der HCB spielt um 18 Uhr gegen den ERC Ingolstadt. Tickets für die Spiele können online sowie – je nach Verfügbarkeit – an der Kasse erworben werden.

Nürnberg IceTigers - HCB Südtirol Alperia – 3:2 (1:1 – 2:0 – 0:1)
Tore: 04:09 Tim Fleischer (1:0) – 19:11 PP1 Domenic Alberga (1:1) – 22:27 Ryan Stoa (2:1) – 34:01 Tyler Sheehy (3:1) – 42:31 Leonardo Felicetti (3:2)

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