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Gibt am Sonntag sein Comeback: Anton Bernard.

Comeback-Hammer: Der HCB reaktiviert Anton Bernard

Es ist eine furiose Saison, die der HCB Südtirol Alperia spielt, das ICE-Finale ist zum Greifen nahe. Doch ausgerechnet jetzt fehlen den Foxes essenziell wichtige Spieler. Beim HCB kommt es deshalb zu einem Sensations-Comeback: Ex-Kapitän Toni Bernard kehrt zurück.

Anton Bernard ist beim HC Bozen eine Institution. Der 33-Jährige war nicht nur jahrelang Kapitän der Foxes, sondern gewann mit den Weißroten auch zwei Mal die EBEL, die jetzt ICE Hockey League heißt. Nach der vergangenen Saison hat der Kalterer jedoch im Alter von nur 32 Jahren sein überraschendes Karriereende verkündet. Genauso überraschend kommt nun die neueste Nachricht aus der Landeshauptstadt: Bernard wird sich für den Rest dieser Saison wieder die Schlittschuhe schnüren.


Ausschlaggebend dafür sind die Geschehnisse der letzten Tage. Mit Mike Halmo fällt ein Bozner Leader auf unbestimmte Zeit verletzungsbedingt aus, und auch Top-Torjäger Mitch Hults ist noch angeschlagen. HCB-Boss Dieter Knoll, der Bernard still und leise schon vor Ablauf des Transferschlusses als Notnagel auf die Kader-Liste gesetzt hat, fackelte also nicht lange und holte seinen ehemaligen Kapitän wieder mit ins Boot. „Ich musste nicht zwei Mal nachdenken, als das Telefonat kam. Für mich ist es eine Sache der Ehre“, so Bernard in einem ersten Statement gegenüber SportNews.

Bereits am Sonntag im Einsatz

Mit dem 33-jährigen Überetscher, der sich nach seinem Karriereende selbst gut in Form gehalten hat, bekommt der HCB nicht nur einen eleganten Spieler mit einem feinen Händchen dazu, sondern auch einen Leader, der die Erfahrung für die ganz großen Spiele mitbringt. Bereits am Sonntagabend ab 18 Uhr wird der junge Familienvater in der Sparkasse Arena im Lineup der Foxes stehen und gegen die Vienna Capitals in Spiel 5 um den Finaleinzug kämpfen.

Für Bernard gab übrigens auch ein weiteres, besonderes Detail den Ausschlag für seine Spontan-Rückkehr: Erstmals könnte er sich zusammen mit seinem Bruder und Goalie-Backup Andy zum Meister küren. Dann würde eine ohnehin schon glorreiche Karriere mit dem vielzitierten „i“-Tüpfelchen versehen werden.

Die Sache hat allerdings einen Haken.

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