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Der HC Pustertal kämpft um seine letzte Chance. © Markus Ranalter

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Der HC Pustertal kämpft um seine letzte Chance. © Markus Ranalter

„Das pusht uns“: Pustertals letzte Chance

Der HC Falkensteiner Pustertal steht in der Finalserie der ICE Hockey League gegen die Graz99ers mit dem Rücken zur Wand. Die Wölfe sind am Mittwochabend in Bruneck zum Siegen verdammt, ansonsten ist die Saison vorbei.

Die Pusterer haderten am Sonntagabend in Spiel drei mit den Schiedsrichterentscheidungen. Dem 1:2 ging ein Stockschlag voraus und die Zwei-Minuten-Strafe vor dem 1:3 gegen die Schwarz-Gelben war mehr als nur zweifelhaft. Doch jetzt müssen Matthias Mantinger & Co. ihre Krone wieder richten und alles andere hinter sich lassen.


„Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Wir bauen auf unseren Support in den Playoffs, denn der ist überragend. Auch auswärts. Das pusht uns unglaublich. Ich freue mich schon auf dieses Heimspiel und die unglaubliche Atmosphäre“, erklärte Mantinger vor Spiel vier am Mittwoch (19.45 Uhr/live im SportNews-Ticker).

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Eines steht fest: Der HC Pustertal muss an seiner Effektivität arbeiten. Diese hat die Jaspers-Truppe in der bisherigen Finalserie total vermissen lassen. So war man am Sonntag in Graz-Liebenau mit 40 Schüssen nur zwei Mal erfolgreich. „Es nutzt nichts zurück- oder vorausschauen. Wir müssen im Moment leben und dieses eine Spiel gewinnen“, gab Pustertals erfahrener Verteidiger Markus Lauridsen die Devise vor.

Graz will Geschichte schreiben

Graz hat den „Matchpuck“ zu seinem ersten Titel in der ICE überhaupt. Mit einem möglichen „Sweep-Triple“, also 12:0-Siegen im Viertel-, Semi- und Finale, könnten sie gleich Geschichte schreiben. Das schafften bisher nur die Vienna Capitals und Red Bull Salzburg. 5:1,5:1 und 5:2: Die ersten drei Partien sprechen auf dem Papier eine deutliche Sprache, für die Grazer scheint alles angerichtet.

Nico Wieser, der nominelle Ersatzgoalie, hält im Grazer Tor überragend.

Nico Wieser, der nominelle Ersatzgoalie, hält im Grazer Tor überragend.


Bei den Steirern warnt man aber freilich vor übertriebenem Optimismus. „Der vierte Sieg ist immer der schwierigste, das wissen wir. Aber wir nehmen jedes Spiel, wie es kommt“, warnt Head Coach Daniel Lacroix. „Ich erwarte ein hartes, ein schweres Spiel. Wir müssen weiterhin in den richtigen Momenten die richtigen Dinge tun, werden unser bestes Hockeyspiel brauchen, um zu gewinnen.“

Die Grazer hingegen zeigten bisher eine sehr starke Performance, allen voran Goalie Nico Wieser, der bei einer „Save Percentage“ von 96,06 Prozent im Playoff hält. Und mit dem möglichen 16. Sieg in Folge könnten die 99ers in Bruneck die Siegesserie von VEU Feldkirch 2022 gleichziehen.

ICE: Playoff-Finale

HC Pustertal – Graz99ers (Mittwoch, 19.45 Uhr)
Stand in der Best-of-7-Serie: 0:3

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