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HCB-Trainer Antti Karhula blickt gespannt auf das Match in Mailand am Sonntag. © HCB

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HCB-Trainer Antti Karhula blickt gespannt auf das Match in Mailand am Sonntag. © HCB

Der erste richtige Kracher: Bozen muss nach Mailand

Wenn der HCB Südtirol Alperia und Milano Hockey am Sonntagnachmittag erstmals in der ICE Hockey League aufeinandertreffen, dann dürfen auch Eishockey-Nostalgiker träumen. Die zwei großen Fragen werden sein: Wer hat sportlich die Oberhand? Und bleibt es rund um das Stadion ruhig?

Mailand gegen Bozen, das ist der Klassiker im italienischen Eishockey schlechthin. Die beiden erfolgreichsten Städte der Geschichte, dazu die hitzige – fast schon feindliche – Atmosphäre zwischen den Anhängern der Clubs. Stoff für einen echten Showdown am Sonntag um 17 Uhr in der Mailänder Vorstadt, wo die Rho-Arena mit rund 4.000 Fans gefüllt sein wird.


Ob es vor dem Stadion ruhig bleiben wird? Zurzeit gehen die Sicherheitskräfte davon aus, Zusammenstöße sind aber nicht ausgeschlossen. So ruppig wie früher, als man sich teilweise auf Autobahn-Raststätten geprügelt hat, dürfte es allerdings nicht im Ansatz werden.

Sportliche Brisanz und Mailand-Debüt von Kostner

Bleibt die Frage nach der sportlichen Vormachtstellung im Eishockey-Land Italien. Der HC Bozen ist nach wie vor der Platzhirsch – auch weil Mailand erst heuer wieder eingestiegen ist. Allerdings sind die Lombarden sehr gut aus den Startlöchern gekommen. 15 Punkte aus acht Spielen, mehr haben nur die Foxes (18) auf dem Konto.

Zuletzt haben die Mailänder, die mit dem Sterzinger Christoph Leitner ausgerechnet einen Südtiroler als Präsidenten haben, mit dem Grödner Diego Kostner einen echten Hochkaräter an Land gezogen. Der langjährige Schweiz-Legionär wird gegen den HCB sein Debüt feiern. Ob das Tiefstapeln zu Beginn der Saison nur Attitüde war? Die Zukunft wird es weisen.

Wölfe in Österreich gefordert

Bevor es für den HCB nach Mailand geht, steht am Freitag (19.15 Uhr) das Duell mit Krisenklub Villach auf dem Programm. Die traditionsreichen Kärntner standen vor dem Ruin, scheinen sich nun aber vorerst gerettet zu haben.
Der HCP ist am Freitag in Linz gefordert – kein einfaches Match. © HCP / I. Foppa

Der HCP ist am Freitag in Linz gefordert – kein einfaches Match. © HCP / I. Foppa

Der HC Pustertal tourt am Wochenende durch Ostösterreich. Zuerst sind die Wölfe in Linz zu Gast (Freitag, 19.15 Uhr), was sportlich durchaus seinen Reiz hat. Denn die Oberösterreicher haben einen Zähler mehr auf dem Konto (15) als die Brunecker (14). Danach geht es weiter nach Wien, wo am Sonntag (16 Uhr) die Vienna Capitals warten. „Linz ist daheim immer etwas anders als auswärts. Sie haben gut gepunktet, aber wir sind bereit. Wir müssen die Fehler minimieren und geradlinig spielen“, so HCP-Crack Daniel Glira vor der Partie gegen die Black Wings.

ICE Hockey League: Die Spiele vom Wochenende

Freitag
Ferencvaros – Wien (18.30 Uhr)
Graz – Ljubljana
Linz – Pustertal (19.15 Uhr)
Fehervar – Salzburg
Villach – Bozen
Vorarlberg – Klagenfurt (19.30 Uhr)
Mailand – Innsbruck (19.45 Uhr)

Sonntag
Fehervar – Graz (16 Uhr)
Ljubljana – Ferencvaros
Wien – Pustertal
Mailand – Bozen (17 Uhr)
Vorarlberg – Linz
Klagenfurt – Salzburg (17.30 Uhr)
Innsbruck – Villach

SPGUVTVP
1. HCB Südtirol760128:1618
2. EC Klagenfurt850332:2315
3. Linz850330:2515
4. HC Mailand850326:2415
5. HC Pustertal650122:1414
6. Olimpija Ljubljana740333:2212
7. Vienna Capitals740322:2111
8. Graz99ers840420:2311
9. EC Villacher SV730419:2210
10. EC Salzburg830524:3010
11. Fehervar830516:2410
12. HC Innsbruck830518:258
13. Ferencvarosi620420:227
14. Vorarlberg800816:350

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