
Jason Akeson (links) bei seinem Auftritt in der Schweiz. © ANSA / GIAN EHRENZELLER
Der Ex-Pusterer und sein kurioses Debüt in der Schweiz
In den vergangenen zwei Jahren hat Jason Akeson beim HC Pustertal für Furore gesorgt. Nun gab der Kanadier – nach neun Monaten der ungewollten Pause – sein Debüt in der Schweiz. Allerdings unter kuriosen Umständen.
27. Dezember 2025
Von: det
Die Pusterer Fans erinnern sich noch gerne an Jason Akeson zurück, der in den vergangenen zwei Jahren der große Star-Stürmer der Wölfe war und beide Male zum Topscorer seines Teams avancierte. Dieser Jason Akeson bestritt am 11. März 2025 im Playoff-Viertelfinale gegen Klagenfurt sein letztes Spiel für den HC Pustertal. Damals hätte der 35-jährige Kanadier wohl nicht gedacht, dass es neun Monate dauern würde, bis er wieder ein offizielles Match bestreiten würde. Auf kuriose Art und Weise ist es nun dazu gekommen.
Aber kurz zur Geschichte. Im Jänner 2025, also zwei Monate vor Saisonende, verkündete Akeson, dass er bei Genève-Servette – dem Schweizer Meister von 2023 – einen Vertrag für die kommende Saison unterschrieben habe. Der Nordamerikaner sollte im September den Schweizer Pass erhalten und würde so das Ausländerkontingent seines Klubs nicht belasten.
Jason Akeson (vorne) hat beim HC Pustertal in 112 Spielen 119 Punkte gesammelt. © HC Pustertal / I. Foppa
Es gibt nur ein Problem: Die Sache mit dem Schweizer Pass zieht sich wie ein Kaugummi in die Länge. Bis heute hat der 22-fache NHL-Crack noch kein gültiges Papier – und somit keine Sekunde für Genève-Servette gespielt. Weil der Klub an Akeson keine Ausländerlizenz vergeben will, ist für den ehemaligen Pusterer Warten angesagt.
Spielpraxis beim Spengler Cup
Nun gab der zweifache DEL-Topscorer aber doch sein langersehntes Debüt in der Schweiz. Allerdings nicht in der National League, sondern beim berühmt-berüchtigten Spengler Cup. Und nicht im Trikot von Genève-Servette, sondern in den Farben des finnischen Topvereins HIFK Helsinki. An jenen Klub wurde Akeson für die Dauer des Spengler Cups verliehen, damit er etwas Spielpraxis sammeln kann.Am Samstag bestritt der ehemalige Pusterer in der ausverkauften Arena von Davos sein erstes Match, dabei gab es gegen Sparta Prag eine 1:4-Niederlage. Akeson wird seine Auftritte beim ältesten Eishockeyturnier der Welt genießen – und hoffen, dass er danach endlich für Genève-Servette spielen darf.
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