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Die Füchse bestreiten in Laibach ein wegweisendes Spiel. © Vanna Antonello

Der letzte HCB-Strohhalm

Wenn der HCB Südtirol Alperia die Playoffs in der ICE Hockey League auf direktem Wege erreichen will, darf er sich im letzten Spiel des Grunddurchganges keinen Ausrutscher leisten. Auch der HC Pustertal steht nach der jüngsten Niederlage gegen den Villacher SV unter Druck.

Weil die beiden Spiele gegen den EC KAC und Fehervar nach der endgültigen Entscheidung der ICEHL-Sonderkommission mit 0:5 aus HCB-Sicht gewertet werden, belegen die Füchse in der Tabelle nach wie vor den achten Rang. Der Abstand zum rettenden Ufer, sprich zum sechsten Platz, der die Teilnahme an der Pick Round garantiert, ist jedoch marginal. Ein Erfolg am Freitag bei Olimpija Ljubljana könnte daher reichen, um in die Top-6 einzuziehen. Gleichzeitig wäre ein Dreier längst keine Garantie, ganz im Gegenteil. Sollte Orli Znojmo etwa die restlichen Partien für sich entscheiden und der HC Pustertal zumindest einen Sieg einfahren, müssten die Foxes unten durch.


Auf diese Rechenspiele will sich die Ireland-Truppe aber nicht einlassen, denn um überhaupt von der Pick Round träumen zu können, ist ein Sieg in Slowenien Pflicht. Und das ist kein Selbstläufer. Der Liga-Neuling hat nach einem furiosen Saisonstart zwar stark nachgelassen, zuletzt aber drei der letzten fünf Spiele gewonnen, darunter ein Prestigesieg gegen Tabellenprimus Red Bull Salzburg. Ein weiterer Fakt, der für die Grünen Drachen spricht: Sie haben das bisher einzige Saisonduell gegen die Füchse mit 6:2 haushoch gewonnen. Seither sind allerdings exakt fünf Monate vergangen. Am Freitag um 19.15 Uhr wird sich zeigen, ob Brett Findlay & Co. dem immensen Druck standhalten werden – und doch noch von der Pick Round träumen können.

Wölfe wollen nicht zittern

Deutlich komfortabler ist die Ausgangslage des HC Pustertal. Mit 76 Punkten aus 47 Spielen haben sie einen kleinen Polster auf die Verfolger aus Laibach, Znojmo, Bozen und Klagenfurt. Somit sind die Wölfe nicht gezwungen, die letzten beiden Partien gegen die Vienna Capitals (Freitag) und Znojmo (Sonntag) zu gewinnen. Insgesamt drei Punkte würden mit großer Wahrscheinlichkeit ausreichen, um die Top-6 klar zu machen. Genau das will das Team von Raimo Helminen bereits gegen die Caps erreichen, die ebenfalls noch um die Playoff-Teilnahme ringen. Dass die Hauptstädter in bisher allen drei Saisonduellen die Oberhand behielten, soll kein Hindernis sein. Der Puckeinwurf in der Intercable Arena erfolgt um 19.15 Uhr, jener in Znojmo um 17.30 Uhr.

ICE Hockey League:

Freitag, 25. Februar:

Graz 99ers – Orli Znojmo (alle 19.15 Uhr)
Red Bull Salzburg – HC Innsbruck
Black Wings Linz – AV Fehervar
Dornbirn Bulldogs – EC VSV
HC Pustertal – Vienna Capitals
Olimpija Ljubljana – HC Bozen

Sonntag, 27. Februar:

Vienna Capitals – Olimpija Ljubljana (alle 17.30 Uhr)
EC VSV – Red Bull Salzburg
AV Fehervar – Dornbirn Bulldogs
Orli Znojmo – HC Pustertal
HC Innsbruck – Black Wings Linz
Graz 99ers – EC KAC


Die Tabelle:

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