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Michele Bolognini ist verstorben. © HC Bozen

Feder und Stimme des HCB: Michele Bolognini ist gestorben

Über viele Jahre hinweg hat sich der Sportjournalist in der Welt des Eishockeys einen Namen gemacht. Nun ist Michele Bolognini im Alter von 46 Jahren gestorben.

Der Bozner ist am Freitag in München gestorben, wo er sich im Zuge seiner langwierigen Krebserkrankung behandeln ließ. Als frühere TV-Stimme des HC Bozen erkämpfte er sich einen Platz in den Herzen der Südtiroler Eishockeyfans. Seine Auftritte bei unzähligen Partien auf dem Eis werden immer in Erinnerung bleiben.


„Seine Spuren werden unvergesslich bleiben, genauso wie seine Erinnerung in unserer aller Herzen“, richtete sich der HC Bozen in einer offiziellen Mitteilung an die Hinterbliebenen Bologninis. Dank seiner Erfahrung habe er als Feder und Stimme auch über die Grenzen des Vereins hinausgewirkt und sich für die gesamte Eishockeybewegung eingesetzt. Bolognini war zuletzt auch als stellvertretender Chefredakteur des Landespresseamtes und Pressesprecher des italienischen Eissportverbandes (FISG) im Einsatz.

Ein schwieriger Kampf
Kurz vor Weihnachten sprach Bolognini in einem ausführlichen Interview mit Alto Adige über seine Krankheit. „Es ist etwas, das du in dir hast, du weißt nicht, ob es verschwinden wird, aber du kämpfst jeden Tag darum, es so weit wie möglich von dir weg zu halten“, erklärte er damals. „Um diesen unerwünschten Gast zu bekämpfen, muss man mental stark sein.“

Diese Stärke hat er bis zuletzt in seinem schwierigen Kampf unter Beweis gestellt. Er hinterlässt seine Frau und seine zwei Kinder.

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