
Trainer Antti Karhula soll beim HC Bozen für einen frischen Wind sorgen. © HK Olimpija
Karhula mit klarer Ansage an Bozen: „Druck ist ein Privileg“
Antti Karhula weiß, was ihn in Bozen erwartet: hoher Druck, große Ziele und eine Mannschaft mit klaren Titelambitionen. Der neue HCB-Coach nimmt die Herausforderung an – und kündigt gleichzeitig an, dem Spiel der Foxes offensiv seinen Stempel aufzudrücken.
03. August 2026
Von: fop
Mehrfach war Antti Karhula in den vergangenen Jahren bereits mit dem HC Bozen in Kontakt – jetzt hat es endlich geklappt. Der 50-Jährige übernimmt bei den Foxes und kann den Start kaum erwarten. „Ich bin überglücklich, dass es jetzt endlich geklappt hat“, sagt Karhula. „Der HCB ist eines der besten Teams der ICEHL und Bozen ein wunderbarer Ort zum Leben.“
Der Coach kennt die Liga bestens und hat Bozen mehrfach als Gegner erlebt. Dabei hat ihn vor allem eines überzeugt. „Die Mannschaft war defensiv immer sehr gut strukturiert“, erklärte Karhula in einem Vereinsstatement. Diesen Aspekt will er beibehalten – gleichzeitig soll sein eigener Stil für neue Impulse sorgen. „Meine Mentalität ist auch stark auf den offensiven Spielaufbau und die Weiterentwicklung dieses Bereichs ausgerichtet“, kündigt der Finne an.
„Es gibt nichts, was ich lieber tue, als zu coachen“ Antti Karhula
Karhula erwartet eine ICE, die immer ausgeglichener wird. „Während es früher nur einige wenige ausgewählte Teams gab, die um den Titel mitspielen konnten, ist die Zahl der Anwärter inzwischen deutlich größer.“
Die Aufgabe: Junge einbinden
Auch die Entwicklung junger Spieler wird beim HCB eine wichtige Rolle spielen. Karhula kennt die Kombination aus Routiniers und Talenten bereits aus Fehérvár und Ljubljana. „Genau diese Art von Arbeit macht mir Spaß“, sagt er. Die erfahrenen Spieler sollen als Vorbilder vorangehen, die Jungen „neugierig sein, neue Dinge lernen und hart arbeiten“.Antti Karhula hat in der ICE bereits in Székesfehérvár und Laibach gearbeitet. © ICEHL / GEPA/C. Moser
Und der Druck in Bozen? Für Karhula kein Problem. Ganz im Gegenteil: „Es gibt nichts, was ich lieber tue, als zu coachen. Druck ist ein Privileg.“ Er müsse ihn wertschätzen und zu seinem Vorteil nutzen, „um sich selbst anzutreiben, sich zu verbessern und gute Arbeit zu leisten.“ Die Botschaft des neuen HCB-Coaches ist damit klar: Defensive Stabilität bewahren, offensiv zulegen – und den Druck als Antrieb nutzen.
Der Bozner Kader für die Saison 2026/27:
Tor: Louis Domingue (neu), Marco Costantini (neu)Verteidigung: Enrico Larcher (bestätigt), Carmine Buono (neu), Teemu Kivihalme (neu), Noah Frick (neu), Zac Leslie (neu), Blake Hillman (neu), Jackson van de Leest (neu)
Angriff: Brad McClure (bestätigt), Cole Schneider (bestätigt), Cristiano DiGiacinto (bestätigt), Dustin Gazley (bestätigt), Matt Bradley (bestätigt), Luca Frigo (bestätigt), Daniel Mantenuto (bestätigt), Bryce Misley (bestätigt), Daniel Gellon (neu), Isaac Ratcliffe (neu), Nicolò Remolato (neu), Turner Elson (neu), Jakob Fuchs (neu)
Trainer: Antti Karhula (Headcoach/neu), Fabio Armani (Assistenztrainer/bestätigt), Daniel Goller (Tormanntrainer/bestätigt)
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