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Der Villacher SV steht am Scheideweg. © Social Media / Villacher SV

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Der Villacher SV steht am Scheideweg. © Social Media / Villacher SV

Kritische Villach-Lage: Jetzt schreitet der HCP-Boss ein

Wenige Tage vor dem Saisonstart in der ICE Hockey League (ICEHL) regiert beim Villacher SV das Chaos. Mit dem Präsidenten des HC Pustertal, Erich Falkensteiner, engagiert sich jetzt ein Südtiroler für den Verbleib der Adler in der Liga.

Der Villacher SV ist einer der traditionsreichsten Eishockeyvereine in Österreich und Gründungsmitglied der ICEHL. Nun müssen die Adler jedoch durch heftige Turbulenzen manövrieren: Nach dem Rücktritt von Geschäftsführer Martin Winkler und weiteren Verwaltungsmitarbeitern kämpft der VSV ums blanke Überleben – und das nur wenige Tage vor dem Saisonstart.


Laut Medienberichten belaufen sich die Schulden der Kärntner auf mehrere Millionen Euro. Einerseits schulde man dem Finanzamt und der Gebietskrankenkasse Geld, dazu kommen Forderungen aus der Zeit der Corona-Pandemie. Andererseits würde auch rund eine halbe Million Euro für den laufenden Betrieb fehlen.

Falkensteiner hilft mit

Das genaue Ausmaß der existenzbedrohenden finanziellen Situation soll am Dienstag offengelegt werden, wenn im Rathaus um 14 Uhr eine Krisensitzung stattfindet. Stand jetzt wird der VSV am Freitag sein erstes Saisonspiel bei den Pioneers Vorarlberg plangemäß bestreiten, gesichert scheint im jetzigen Moment jedoch nichts zu sein.

Erich Falkensteiner engagiert sich für den VSV.

Erich Falkensteiner engagiert sich für den VSV.


In all dem Chaos hat HCP-Boss und ICEHL-Vizepräsident Erich Falkensteiner seine helfende Hand ausgestreckt. Wie er gegenüber der Kronen Zeitung erklärte, sei er „durchgehend am Telefon“ und stehe mit VSV-Obmann Manfred Herzog in ständigem Kontakt. Eine Finanzspritze aus seiner eigenen Tasche schließt er aus, stattdessen soll er dem VSV bei der Suche nach einem neuen Geschäftsführer und Sponsoren als Vermittler zur Seite stehen. Am Dienstag wird Falkensteiner in Villach anwesend sein und an der Krisensitzung teilnehmen.

Ohne Geschäftsführer ist ein Spielbetrieb nämlich nicht möglich, war in den letzten Tagen von Vereinsseite zu entnehmen. Bleibt die Suche auch in den nächsten drei Tagen erfolglos, dürfte die ICEHL noch vor dem Saisonstart einen ihrer größten Namen verlieren.

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