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Peter Hochkofler hat seinen Blick nach vorne gerichtet. © Manuel Mackinger/EC RB Salzburg

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Peter Hochkofler hat seinen Blick nach vorne gerichtet. © Manuel Mackinger/EC RB Salzburg

Nach Schlaganfall: Peter Hochkofler kommt zurück

Ein Schrecken mit gutem Ende: Nach seinem Kabinen-Kollaps im Jänner darf Peter Hochkofler wieder Eishockey spielen. Der Eppaner (31 Jahre) hat jetzt einen neuen Vertrag in der ICE Hockey League erhalten.

Die freudige Nachricht trudelte am späten Dienstagvormittag ein: „Die Red Bulls haben die Zusammenarbeit mit Peter Hochkofler verlängert und freuen sich, den routinierten Stürmer weiterhin im Team zu haben“, lautet ein offizielles Schreiben des Salzburger ICE-Klubs.


Somit wird Hochkofler demnächst in seine 17. Saison bei den Salzburgern starten, seine zwölfte als Profi. Und das ist keine Selbstverständlichkeit, denn der Stürmer aus Südtirol bestritt im vergangenen Winter verletzungsbedingt nur acht Partien, ehe am 16. Jänner der große Schock kam. Hochkofler brach vor dem Spiel gegen Villach zusammen, wie sich wenig später herausstellte, wegen eines Schlaganfalls. Die Saison war beendet, die Zukunft offen.

„Ich möchte mich körperlich und mental neu aufstellen“ Peter Hochkofler

„Mental werde ich noch einiges aufarbeiten, aber sonst geht es mir gut. Auch dank der umfassenden Hilfe, die ich bei den Red Bulls in allen Bereichen erhalten habe“, wird Hochkofler nun von Klubseite zitiert.

Ex-Nationalspieler Peter Hochkofler ist in Salzburg längst heimisch geworden. © Heiko Mandl - EC Red Bull Salzbu

Ex-Nationalspieler Peter Hochkofler ist in Salzburg längst heimisch geworden. © Heiko Mandl - EC Red Bull Salzbu


Der Überetscher hat einen klaren Plan, wie es nun weitergehen soll: „Jetzt möchte ich mich körperlich und mental richtig neu aufstellen und daraus neue Energie ziehen. Ich bin glücklich, dass es für mich hier weitergeht, Salzburg ist für mich mittlerweile mehr als nur ein Verein.“

Mehr als nur ein Comeback

Hochkofler hat mit Salzburg bereits fünf Meistertitel in der ICE Hockey League gewonnen. Wegen seiner rauen und furchtlosen Spielweise ist er für die Bullen-Fans ein wahrer Liebling, bei den Gegnern dagegen alles andere als beliebt. Jetzt steht fest, dass es für die Eishockeyfans in Bruneck und Bozen kommende Saison ein Wiedersehen mit dem Exil-Südtiroler gibt. Und das ist am Ende weit mehr als nur eine gute Nachricht für den Sport.

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